Außenminister Kurz: Österreich muss der „extrem hohen“ Zuwanderung entgegensteuern

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Die Zuwanderung von Ausländern in das 9 Millionen-Einwohner-Land Österreich sei noch immer zu hoch, meint der österreichische Außenminister und für Integration zuständige Ressortchef Sebastian Kurz. Die Obergrenze von 37.500 Asylanträgen pro Jahr sei „extrem hoch“.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz fordert der Zuwanderung nach Österreich endlich „entgegenzusteuern“. Es kämen noch immer zu viele Flüchtlinge und Migranten in die Alpenrepublik, so Kurz, berichtet „OE24“.

Das 9-Millionen-Einwohner-Land Österreich sei das EU-Einwanderungsland schlechthin und habe die höchste Zahl an Zuwanderern in der gesamten Europäischen Union.

„Wenn man ein Land ist, in dem Zuwanderer ab dem ersten Tag Anspruch auf Sozialleistungen haben, muss man Zuwanderung rigoros steuern, indem man gezielt Fachkräfte einwandern lässt und Armutszuwanderung so gut es geht, unterbindet. Oder man ist ein Land, mit einem gering ausgeprägten Sozialsystem für Zuwanderer, dann tut man sich wesentlich leichter, offen zu sein,“ so Kurz.

Die Obergrenze von 37.500 Asylanträgen pro Jahr sei „extrem hoch“, fährt der Außenminister fort. Früher seien nur 10.000 bis 15.000 Zuwanderer pro Jahr nach Österreich gekommen, bevor im vergangenen Jahr die Zahl auf 90.000 angewachsen sei, beklagt der ÖVP-Politiker.

Zudem fordert Kurz erneut, Asylberechtigten, die am Arbeitsmarkt keine Chance haben „verpflichtende gemeinnützige Arbeit“ aufzuerlegen.