Freitag, März 29, 2024
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Bei Anruf Betrug – So schützen Sie sich

Foto: Ein Mann telefoniert mit seinem Handy / Tony Alter / CC BY 2.0

Sie geben sich u. a. als Rechtsanwalt, Bankangestellter oder Techniker aus. Mit perfiden Tricks versuchen Betrüger, vertrauensseligen Bürgern per Telefon sensible Daten, wie PINs und Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 2)TANs, zu entlocken oder sie direkt zu einer Zahlung zu veranlassen.

Die Gewinnspiel-Masche

Ein Anrufer verspricht die direkte Auszahlung eines Gewinns, benötigt dazu aber den Zugang zum

Online Banking. Er fordert Sie auf, ihm umgehend die geheimen Zugangsdaten zu geben, da er die Überweisung sonst nicht tätigen könne und der gewinn sonst an jemanden anders ginge. Geben Sie Ihre Zugangsdaten niemals an Dritte weiter – schon gar nicht an Fremde!

Der angekündigte Anruf

Sie erhalten ein scheinbar offizielles Schreiben z.B. Ihrer Bank per Brief oder E-Mail. Darin wird der Anruf eines Mitarbeiters angekündigt, der Ihren Online Banking-Zugang überprüfen will. In Wirklichkeit hat es der angebliche Mitarbeiter nur auf Ihre geheimen Zugangsdaten abgesehen, wie Karten-PINs, Telefon-Banking-PINs, Online-Banking-PINs oder Transaktionsnummern (TANs) mit denen er in Ihrem Namen Überweisungen durchführen könnte.

Ein Bankmitarbeiter wird Sie niemals nach Ihrer kompletten Telefon-Banking-PIN, Ihrer Online-Banking-PIN oder einer Transaktionsnummer (TAN) fragen.

Der „Techniker“-Anruf:

Ein vermeintlicher Techniker eines Ihnen bekannten Unternehmens bietet Ihnen per Telefon an, mithilfe einer Fernwartungssoftware die Leistung Ihres PCs zu verbessern oder Sicherheitslücken zu schließen. Doch er hat nicht Ihre Belange im Sinn, sondern kann nun während des Telefonats Spionagesoftware installieren oder Ihre persönlichen Daten ausspähen.

Besonders trickreich: Nach erbrachter „Dienstleistung“ sollen Sie umgehend eine Servicepauschale per Online Banking überweisen. Während der Transaktion kann der Anrufer mittels der Fernwartungssoftware den Betrag beliebig ändern, ohne dass Sie es merken.

Und so schützen Sie sich:

• Geben Sie keine PINs oder Transaktionsnummern (TANs) an Dritte weiter – auch nicht an Familienangehörige.

• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Sollten Sie Zweifel an der Seriosität des Gesprächspartners haben, legen Sie sofort auf oder lassen Sie sich Namen und Telefonnummer geben, um zurückzurufen. Überprüfen Sie vor dem Rückruf die Telefonnummer, z.B. auf der Unternehmenswebsite.

• Vermuten Sie, dass ein Unbefugter Ihre Online-Banking- oder Telefon-Banking-PIN kennen könnte, ändern Sie diese umgehend bzw. beantragen Sie einen neuen Zugang bei Ihrer Bank. Informieren Sie auch Ihre Bank. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

• Seien Sie misstrauisch und nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand.

Verteiler: Neopresse

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