Dänischer U-Boot-Krimi: Kopf der schwedischen Journalistin gefunden

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© AP Photo/ Tom Wall via AP

Zwei Monate nach dem mutmaßlichen Mord an der schwedischen Journalistin Kim Wall ist ihr abgetrennter Kopf gefunden worden, wie AFP unter Berufung auf die dänische Polizei meldet.

Medienberichten zufolge wurde der Kopf in einem Sack gefunden, in dem sich auch zwei Beine und Klamotten der Journalistin befanden.

Am Dientag hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass der unter Mordanklage stehende U-Boot-Bauer Peter Madsen Videos besaß, in denen Frauen gefoltert, enthauptet und anschließend verbrannt wurden. Entsprechende Filme seien auf einer Festplatte in Madsens Werkstatt gefunden worden.

Madsen wird beschuldigt, die schwedische Journalistin Kim Wall am 10. oder 11. August an Bord seines selbstgebauten U-Bootes getötet zu haben. Die 30-jährige schwedische Journalistin wollte eine Reportage über Madsen schreiben und hatte deshalb mit ihm mit der „Nautilus“ einen Ausflug unternommen. Elf Tage später wurde ihre enthauptete Leiche mit abgetrennten Gliedmaßen entdeckt. Später ergab die Obduktion, dass der Frau die Luft aus den Lungen gepresst worden war, damit ihre Leiche nicht an die Oberfläche treiben würde.

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