Der Merkel-Schock: „Ich bin nicht amtsmüde und werde wieder kandidieren“

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Foto: Shutterstock

Die Bundeskanzlerin hat zuletzt eine Menge Volltreffer einstecken müssen, doch sie weigert sich hartnäckig, K. o. zu gehen. Im Gegenteil: In Augsburg hat sie jetzt angekündigt, dass sie im Dezember erneut für den Bundesvorsitz der CDU antreten werde und auch eine erneute Kanzlerkandidatur 2021 nicht ausschließe: „Ich bin überhaupt nicht amtsmüde!“

Bei einer Veranstaltung mit vorher sorgfältig ausgewählten Lesern der „Augsburger Allgemeinen“ erklärte sie, dass es keinen Zweifel geben könne, dass sie sich im Dezember auf dem Parteitag erneut zur CDU-Chefin wählen lassen werde: „Parteivorsitz und Kanzlerschaft gehören zusammen.“

Auch eine erneute Kanzlerkandidatur im Herbst 2021 hält sich Merkel ausdrücklich offen. „Nun ist ja noch nicht mal die Hälfte der Legislaturperiode erreicht, und wenn Sie mal überlegen, wann ich in den anderen Legislaturperioden erklärt habe, ob ich noch mal kandidiere, dann haben wir den Zeitpunkt mit Sicherheit nicht erreicht.“

Außerdem habe sie vor der Wahl gesagt, dass sie für diese Legislaturperiode als Kanzlerin zur Verfügung stehe. Dabei bleibe es. Und sie sei auch weiter der Ansicht, dass das Amt des Kanzlers und das des Parteichefs zusammengehörten.

Ihren Landesverbänden hat sie bei dieser Gelegenheiten verboten, mit der AfD zusammenzuarbeiten. In Sachsen hatte der neue Fraktionsvorsitzende, Christian Hartmann, eine solche Koalition nach der Landtagswahl in Sachsen im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen (Jouwatch berichtete). Damit ist nun Schluss. Merkel: „Das kann ich kategorisch ausschließen.“ Und sie sei sich sicher, dass dies auch der „überwiegende Teil der CDU in Sachsen“ so sehe.

Wie tief Merkels Hass auf den Wettbewerber von rechts sitzt, machte sie auf die Frage eines Bürgers deutlich, was sie von der AfD übernehmen könne, damit weniger Menschen dieser Partei folgten: „Von der AfD übernehme ich gar nichts.“ (WS)

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