„Flüchtlinge“ fordern: „Polizei muss bestraft werden!“

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Festnahme (Symbolbild: shutterstock.com/Durch PT-lens)

Fulda – Nachdem die Polizei am Freitag einen afghanischen 19-jährigen Asylbewerber erschossen hat, nachdem dieser in einer Bäckerei mehrere Personen angegriffen und teilweise schwer verletzt hatte (Jouwatch berichtete), forderten am Freitagmorgen „Schutzsuchende“, dass die Polizei dafür bestraft werden muss.

„Gerechtigkeit für Matiullah!“ So die Transparente, die „Flüchtlinge aus dem Fuldaer Asylheim mit sich trugen um gegen die Erschießung des 19-jährigen Afghanen zu protestieren. „Der Polizist muss bestraft werden!“, „Ein Unschuldiger wurde getötet!“ ertöne es bei dem Marsch der knapp 50 Personen zählenden Demo, die sich am Sonntagnachmittag durch die Fuldaer Innenstadt demonstrierte.
Tatkräftig unterstützt wurde die Demonstration vom Ausländerbeirat der Stadt Fulda. „Der Verstorbene wollte ausschließlich zwei Brötchen kaufen, geriet mit einer Verkäuferin jedoch in Streit, weil die Bäckerei noch geschlossen war.“ Daraufhin habe er laut des Vorsitzenden des Ausländerbeitrats die Steine gegen die Fensterscheibe geworfen, so der Focus in seiner Berichterstattung. In verharmlosender Weise argumentiert der Funktionär weiter: „Wir heißen das Verhalten des jungen Mannes keineswegs für gut, doch war er nicht bewaffnet. Als er vor der Polizei weggerannt ist, wurde er erschossen. Dieses aggressive Verhalten der Polizei war gänzlich falsch, es ist untragbar, dass ein junger Mensch in Deutschland, der zwei Brötchen kaufen will, erschossen wird.“ (SB)