Gauland nennt „Unteilbar“-Demo „extremistisch und antisemitisch“

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Großkundgebung Unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung - Zehntausende protestieren gegen Rassimus - Für eine freie Geselllschaft - Berlin, Deutschland, DEU, GER, 13.10.2018 - Für eine freie Gesellschaft - Solidarität statt Ausgrenzung - unter diesem Motto fand die Großkundgebung in Berlin statt. Ausgangspunkt war der Alexanderplatz, danach ging es über die Leipziger Straße und am Brandenburger Tor vorbei zur Siegessäule, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Aufgerufen hatte das Bündnis Unteilbar, zahlreiche Organisatoren, Verbände und Parteien unterstützten den Aufruf. Angemeldedet waren 40.000 Teilnehmer, dem Aufruf gefolgt sind nach Angaben des Veranstalters ca. 150.000 Menschen. - Junger Punk sitzt mit seien Freunden auf der Straße des 17. Juni. - Schriftzug: KEIN SEX MIT NAZIS (auf einem angehefteten Stück Stoff au

Berlin – AfD-Chef Alexander Gauland hat die „Unteilbar“-Demonstration in Berlin als „antisemitisch und extremistisch“ kritisiert. „Extremismus, Diskriminierung, Fahnenverbote und offener Antisemitismus – das war alles auf der `Unteilbar`-Demonstration zu finden“, sagte Gauland am Mittwoch. Besonders absurd finde er, dass die Deutschlandfahne auf der Veranstaltung unerwünscht gewesen sei.

„Wer die Farben der Revolution von 1848 bewusst ablehnt, lehnt letztendlich auch den Geist der Demokratie und der Freiheit ab“, so der AfD-Politiker. Den Medien und „Altparteien“ warf Gauland vor „mit zweierlei Maß“ zu messen: „Ganz anders in Chemnitz. Als dort eine Handvoll Extremisten ausgemacht wurden, sahen Medien und Politiker der Altparteien die Demokratie und die Zivilgesellschaft bereits am Abgrund. Fake News von Hetzjagden, Hass und Gewalt machten tagelang die Runde.“ Für ihn sei dies ein Beleg für die „Schieflage und die Verlogenheit der linken Mainstream-Politiker“, sagte der AfD-Fraktionsvorsitzende. An der Berliner „Unteilbar“-Demo hatten am Samstag nach Angaben der Veranstalter fast eine Viertelmillion Menschen teilgenommen.

Grüne und SPD hatten die Aktion offen unterstützt, die CDU und die AfD nicht.

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