Gesundheitsexperte der SPD erklärt Migranten zur Rettung des Gesundheitssystems (Videos)

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Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (52) hat im Zuge der allgegenwärtigen Euphorie und Willkommenskultur scheinbar seine Meinung über die Situation im deutschen Gesundheitssystem radikal revidiert.

Noch im Juni sagte Lauterbach in einem Interview mit der „Rheinischen Post“: „Neue Studien zeigen, dass das Sterberisiko im Krankenhaus von der Ausbildung und der Zahl der Pflegekräfte abhängig ist.“ Nach Angaben des Statistischen Bundesamts betreut eine Vollzeitkraft in der PflegeError, group does not exist! Check your syntax! (ID: 3) 59 Patienten. Im Klartext bedeutet das also, dass eine höhere Zahl an Patienten bei einer gleichbleibenden Zahl von Pflegekräften dem Gesundheitszustand eines Patienten zumindest

nicht zuträglich sein kann.

(Bild: In Hamburg frieren viele Flüchtlinge in unbeheizten Zelten. Es gibt immer mehr Erkältungskrankheiten. Rund 100 Flüchtlinge protestierten deswegen vor dem Rathaus)

Lauterbach verkündet nun aber am 06.10.2015 in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass eine Steigerung der Patientenzahlen dringend nötig sei. Flüchtlinge wären Lauterbachs Meinung nach „dringend benötigte, wichtige zukünftige Beitragszahler“. Weiterhin handele es sich um „junge Menschen, die von chronischen Krankheiten verschont sind und die das Gesundheitssystem kurzfristig nicht deutlich belasten werden“.

Woher die Informationen des SPD-Gesundheitsexperte mit dem durchaus lustigen Aussehen stammen, verrät Lauterbach der „Neuen Osnabrücker Tageszeitung“ nicht – und die Zeitung fragt auch nicht danach. Dies ist gerade in Zeiten, die mit einer unsicheren Informationslage einhergehen, zumindest verwunderlich. Man denke hier z.B. besonders an die gefühlt wöchentlich aktualisierten Flüchtlingszahlen, die mit einem nonchalanten Achselzucken nach oben korrigiert werden. Woher soll Lauterbach also verlässliche Quellen über den Gesundheitsstatus der Flüchtlinge erhalten haben?

Video: Sind alle Flüchtlingsunterkünfte, wie versprochen, winterfest?

https://youtu.be/QJ85x6PuGmM

 

Generell stellt sich jedem denkenden Menschen aber zwangsläufig die Frage, ob Kriegsflüchtlinge wirklich mehrheitlich ohne größere Schäden an Körper und Geist ihre Reise antreten konnten. Dies wäre zumindest meiner Meinung nach höchst unwahrscheinlich, denn weshalb sollten diese Menschen dann überhaupt ihre Flucht angetreten haben, wenn sie nicht vor akuten Gefahren geflohen sind?

Lauterbachs These vom „gesunden jungen“ Flüchtling lässt sich also kaum mit der Realität in Einklang bringen. Wie sieht es denn mit der anderen These aus, dass unser Gesundheitssystem „dringend neue Beitragszahler“ benötigt?

Auch diese These hält nicht einmal einem einzigen, flüchtigen Blick stand. Wenn das Krankenhaus einer Kleinstadt schon heute nicht mehr die Bewohner der Kleinstadt adäquat versorgen kann, wie sollte das Krankenhaus durch die Erhöhung der Patientenmenge besser versorgen können? Dies ist doch genauso absurd wie die Vorstellung, dass ein Laib Brot durch die Anzahl der abgeschnittenen Scheiben größer würde.

Video: http://www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2015/10/TV-20151013-2008-0401.webm.h264.mp4?_=1

Denkt der geneigte Leser auch nur einen Schritt weiter, wird ihm die Lächerlichkeit von Lauterbachs Gedankenkonstrukt völlig klar: Der Gesundheitspolitiker geht in seinem Modell tatsächlich von Beitragszahlern aus. Damit bedient der SPD-Politiker wieder das Märchen von den zahlreichen „syrischen“ Ärzten und Ingenieuren. Unter den Flüchtlingen gibt es sicherlich den einen oder anderen hochqualifizierten Menschen.

Die bittere Wahrheit lautet aber: Das Gros der Flüchtlinge wird dem deutschen Arbeitsmarkt auf absehbare Zeit überhaupt nicht zuführbar sein. Dafür gibt es viele Faktoren: Mangelnde Qualifikationen, Sprachbarriere und natürlich auch die Gesundheit. Gerade bei intelligenten Menschen besteht eine größere Gefahr, an psychischen Krankheitsbildern zu erkranken. Traumatisierte Menschen stehen dem Arbeitsmarkt unter Umständen sogar Jahrzehnte nicht zur Verfügung.

Gefährlich!: Du bist viel mächtiger, als Du denkst! Aber es gibt da jemanden, der möchte nicht, dass Du das weißt...

Dennoch hat Lauterbach aber nicht ganz unrecht, wenn es sich aber vielleicht schon um eine perfide Doppeldeutigkeit handelt: Auch bei Transferempfängern handelt es sich um „Beitragszahler“. Diese Menschen erhalten eine Gesundheitskarte und sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Die Beiträge für diese Versicherung zahlt aber das Jobcenter und damit schlußendlich die Allgemeinheit, der deutsche Steuerzahler und somit wir alle.

Dieses Beispiel verdeutlicht wieder einmal den Wert von angeblichen „Experten“. Bei der skurrilen Person des Karl Lauterbach handelt es sich schließlich nicht um irgendwen, sondern um einen promovierten und habilitierten Mediziner. In meinem Buch „Gefährlich! Du bist viel mächtiger, als Du denkst!“ gehe ich auch auf die Rolle dieser vermeintlichen „Experten“ ein, die eine wichtige Rolle in einem komplexen System aus Irreführung, Täuschung und Manipulation spielen. Niemand in dieser Welt tut etwas umsonst, und nur die wenigsten Menschen fühlen sich der Allgemeinheit verpflichtet. Deshalb sollten wir uns vor allem eines bewahren: Unsere eigene Meinung!

Literatur:

Gefährlich!: Du bist viel mächtiger, als Du denkst! Aber es gibt da jemanden, der möchte nicht, dass Du das weißt… von Stefan Müller

Die Asyl-Industrie von Udo Ulfkotte

Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ von Jürgen Todenhöfer

Exodus: Warum wir Einwanderung neu regeln müssen von Paul Collier

Quellen: Stefan Müller für PRAVDA TV vom 14.10.2015