Hillary Clinton soll Vorwahlen der Demokraten manipuliert haben

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Im Vorwahlkampf der Demokraten zur US-Präsidentschaftswahl konnte sich Hillary Clinton gegen den sozialistischen Bernie Sanders durchsetzen. Nun werden Manipulationsvorwürfe laut.

In ihrem am Dienstag erscheinenden Buch „Hacks: The Inside Story of the Break-Ins and Breakdowns that put Donald Trump in the White House“ erhebt die interimistischen Parteichefin Donna Brazile schwere Vorwürfe gegen Hillary Clinton und kritisiert insgesamt den lasch und lustlos geführten Wahlkampf, wie der „Spiegel“ berichtet.

Parteiapparat manipuliert

Brazile wirft Clinton vor, im Vorfeld des Wahlkampfes den Parteiapparat der Demokraten gezielt manipuliert zu haben. Im August 2015 soll Clinton in Absprache mit der damaligen Partieführung den Demokraten hohe Summen aus ihrer eigenen Wahlkampfkasse gespendet haben. Die Partei befand sich zu der Zeit in finanziellen Schwierigkeiten. Im Gegenzug sollen Clinton und ihr Team die Kontrolle über Strategie und Personal in der Parteizentrale erhalten haben, wie „unzensuriert“ berichtet.

Kritik und Unterstützung

Die Enthüllungen, über die in den Vereinigten Staaten bereits jetzt heftig diskutiert wird, finden sowohl Anhänger als auch Kritiker. 100 ehemalige Mitarbeiter Wahlkampfteams von Hillary Clinton weisen die Vorwürfe in einem offenen Brief zurück. US-Senatorin Elizabeth Warren wiederum bekräftigt die Vorwürfe von Donna Brazile und spricht selbst von „massiver Korruption und Manipulation“ zu Gunsten Hillary Clintons.

Beitragsbild: flickr/US Embassy Kabul Afghanistan/(CC BY-ND 2.0)

Quelle: http://info-direkt.eu/2017/11/06/hillary-clinton-soll-vorwahlen-der-demokraten-manipuliert-haben/