Kanadische Ökonomen setzen Termin für Weltuntergang fest (Video)

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Die Menschheit kann sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent schon im Jahr 2710 auflösen, berichtet die Zeitung RBK unter Verweis auf eine Studie des kanadischen Forschungsinstituts BCA Research. Die Chancen, dass der Weltuntergang 2290 passiert, stehen demnach bei 50 Prozent.

Unsere Zivilisation ist derzeit einem Wendepunkt nahe, an dem sie durch genetische Technologien ihren IQ drastisch erhöhen kann, meinen die Autoren der Studie. Die zunehmenden Möglichkeiten bedeuten jedoch mehr Risiken für einen Weltuntergang.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Geburtenziffer in der Welt sich im Durchschnitt bei drei stabilisiert (derzeit beläuft sie sich auf 2,4). Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass der Weltuntergang mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 bis 95 Prozent vor dem Jahr 3000 eintritt.

Sollte es den Menschen gelingen, andere Planeten bewohnbar zu machen oder auf gigantische Raumschiffe überzusiedeln, wird das Erdenleben mehr Aussichten aufs das Überleben jeglicher Naturkatastrophen haben (Schon wieder Weltuntergang: Blutmond und Kollision mit dem mysteriösen Planeten Nibiru (Video)).

Aktuell stehen die Chancen auf den Weltuntergang höher als in der fernen Vergangenheit oder in der fernen Zukunft, schlussfolgern die Experten.

BCA hat auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Endzeit in Betracht gezogen: Wenn die Menschheit in der nahen Zukunft das Ende erwartet, wird das Sparen weniger attraktiv. Das heißt, dass Investoren weniger einsparen, sondern mehr anlegen sollten, und zwar in riskante Aktiva.

Verschiedene Theorien und Prophezeiungen haben der Menschheit schon mehrmals den Untergang vorausgesagt. Das letzte Mal sollte er laut einer Maya-Vorhersage 2012 stattfinden.

In vielen Ländern war es damals zu panischen Reaktionen gekommen: In Italien begannen die Menschen aktiv zu beichten, in China wurde der Bau von Archen in die Wege geleitet.

Erde auf Neustart: Wie lange sich unser Planet von uns erholen muss

Kurz nach dem Verschwinden der Menschheit werden alle künstlichen Lichter ausgehen, die Kraftwerke die Rohstoff-Versorgung stoppen. Dies würde schließlich zum Zusammenbruch der ganzen Stromversorgung führen. Als Folge würden alle U-Bahn-Tunnel überflutet, denn die Pumpen ohne Strom  werden nicht weiter funktionieren.

Die Tiere bekämen zunächst auch Probleme, weil es keine Nahrungsversorgung mehr geben würde. So werden Kühe, Schweine in den Ställen oder Hühner in den Käfigen sterben. Das gleiche Schicksal würde auch Zoo- und Haus-Tiere erwarten.

Längere Zeit ohne Wartung würden die Atommeiler der AKWs explodieren und eine Nuklear-Katastrophe auslösen. Dabei würden wiederum Millionen Tiere an Krebs sterben. Aber von einem solchen Super-Gau würde sich die Erde schnell wieder erholen.

  

Auch die Satelliten im Weltraum würden ohne Menschen nicht mehr lange funktionieren können und folglich auf Erde stürzen.

In 300 Jahre könnte die Natur den Planeten zurückerobern. Die verlassenen Gebäude und andere Bauten — Metallkonstruktionen wie der Eiffel-Turm oder Stahlbrücken — werden langsam durch Umwelteinflüsse zerstört.

10.000 Jahre später würden nur wenige Steinmonumente, Überbleibsel der Menschheit, erhalten bleiben, wie die chinesische Große Mauer oder ägyptische Pyramiden.

Unser Planet kann also auch ohne uns leben, aber wir nicht ohne ihn.

Literatur:

Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen: Ein Handbuch für jedermann. Das Survival-Wissen der Spezialeinheiten von Lars Konarek

Himmelszeichen von Peter Orzechowski

Das grosse Buch der Überlebenstechniken von Gerhard Buzek

Apokalypse jetzt!: Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite. Ein Selbstversuch von Greta Taubert

Video:

Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com am 15.09.2016