Kirchenangriffe in Frankreich häufen sich

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Symbolfoto: Von Joaquin Ossorio Castillo/Shutterstock

Frankreich – Eine weitere Kirche in der Gemeinde Maisons-Laffitte ist mutwillig beschädigt worden. Es ist der neunte Fall in den vergangenen 11 Tagen. 

Der Angriff traf die römisch-katholische Kirche Saint Nicolas. Der Tabernakel, Aufbewahrungsort für die geweihten Hostie, die nach katholischer Lehre den Leib Christ verkörpern, wurde umgestürzt und zerstört. Es sei nicht die erste Kirche, die es in den vergangenen Wochen in der Gegend traf, berichtet Le Parisien.

Allein die Kirche Saint-Nicolas de Houilles sei in der vergangenen Woche dreimal beschädigt worden, so der lokale Präfekt Jean-Jacques Brot gegenüber Le Parisien. „Es ist ein Angriff auf die Religionsfreiheit, weil das, was angegriffen wird, das Herz unseres Glaubens ist“, erklärte Brot.

Nach Angaben der Organisation Observatoire de la Christianophobie ist es der neunte Fall von Kirchenschändung in nur 11 Tagen. In der Stadt Tarn gingen die Christen-Hasser sogar noch weiter – dort wurde versucht, am 5. Februar die Kirche in Brand zu setzen. Unter Tatverdacht stehen zwei Teenager, berichtet actu17. 

Seit Jahren stehen die Kirchen im islamisierten Frankreich unter Beschuss. 2018 wurden zwei junge Mädchen festgenommen, die versucht hatten eine Kirche in der Gemeinde Morbihan in der Bretagne abzufackeln. Nur wenige Monate später verhaftete die Polizei zwei rumänische Migranten, die sechs Kirchen ausgeraubt haben sollen – sie sollen Gegenstände im Wert von 70.000 Euro erbeutet haben, berichtete Breitbart damals.

Der blutigste Angriff ereignete sich 2016 in der Normandie. Zwei Dschihadisten und IS-Anhänger stürmten damals eine katholische Messe in Rouen. Sie nahmen mehrere Geiseln und schnitten dem Priester Jacques Hamel vor denAugen der entsetzten Anwesenden die Kehle durch. Für den katholischen Priester Hamel ist das Seligsprechungsverfahren eingeleitet worden – Voraussetzung für seine Heiligsprechung. (MS)

screenshot Twitter
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@jouwatch

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