Lawrow: Neues Putin-Trump-Treffen ist möglich, wenn …

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© REUTERS / Grigory Dukor

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat am Sonntag am Rande des Kaspi-Gipfels in Aktau die Möglichkeit für ein weiteres Treffen des russischen Staatschefs Wladimir Putin mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump bewertet.

Wie Lawrow sagte, sind der russische Staatschef sowie andere Vertreter Moskaus bereit, sich mit Spitzenpolitikern anderer Länder zu treffen, darunter auch der USA.

„Wenn es die Spitzenpolitiker für nötig halten werden, sich zu treffen und zu jenen Fragen zurückzukehren, die, wie es uns schien, Russland und die USA vereinigen müssen, was aber bei einigen Kreisen in den USA auf Ablehnung stößt, so wird ein solches Treffen stattfinden“, sagte Lawrow.

Ihm zufolge ist Russland für einen Dialog offen, sogar mit jenen Staaten, die Moskau gegenüber eine „offensichtlich unfreundliche Politik“ betreiben.

„Wir sind bereit, solche Kontakte zumindest auf der Außenminister-Ebene auszubauen, wenn sich die US-amerikanische Seite bereit zeigen wird, auf der Grundlage der Gleichberechtigung und der Berücksichtigung der gegenseitigen Positionen zu agieren“, betonte Lawrow.

In der kasachischen Stadt Aktau fand am Sonntag ein Treffen der Präsidenten der fünf Kaspi-Anrainerstaaten (Russland, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan) statt, bei dem ein für die Region historisches Dokument – die Konvention über den Rechtsstatus des Kaspischen Meeres – unterzeichnet wurde.Das erste Vollformat-Treffen zwischen Putin und Trump wurde am 16. Juli in Helsinki abgehalten. Die Verhandlungen dauerten fast vier Stunden. Beide Staatschefs lobten die Gespräche und bezeichneten sie als erfolgreich.

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