MSNBC: »Es ist unsere Aufgabe zu kontrollieren, was die Menschen denken«

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NEW YORK, NY - MAY 13: TV personality Mika Brzezinski attends a book signing for her book "Obsessed: The Fight Against America's (and My Own) Food Addiction" at Barnes & Nobles Union Square on May 13, 2013 in New York, United States. (Photo by Michael Stewart/WireImage)

Bei einer Live-Diskussion des US-Fernsehsenders MSNBC kam es unlängst zu einer recht verstörenden, wenn auch ehrlichen Aussage der Moderatorin Mika Brzezinski. Ihrer Überzeugung nach ist es die Aufgabe der Konzern-Medien zu kontrollieren was die Menschen denken.

Brezinski sagte mit Bezug auf Präsident Trumps Art der Öffentlichkeitsarbeit wörtlich:

»Nun, ich denke, dass die gefährlichen Ecken und Kanten dabei die sind, dass er versucht die Medien zu unterlaufen und seine eigenen Fakten zu schaffen. Und es könnte sein …, dass er die Nachrichten so sehr unterlaufen hat, dass er tatsächlich genau kontrollieren kann, was die Menschen denken. Und das ist unsere Aufgabe.«

Nicht, dass uns die Einstellung der großen Konzern-Medien zum nötigen Wahrheitsgehalt ihrer Meldungen unbekannt wäre oder wir uns nicht über die ausgesprochen selektive und einseitige Berichterstattung bewusst wären, doch so klare Worte sind in der Tat eine Rarität, offenbaren sie doch die Hybris der milliardenschweren Meinungsmacher-Konzerne und ihrer Sprachrohre. Kein Wunder also, dass der Begriff “Fake-News“ ein derart großes Gewicht bekommen hat, stellt er doch einen Frontalangriff auf ihre Meinungsführerschaft dar, mit dem sie schlichtweg unfähig sind umzugehen.

Besonders hervorstechend ist diesbezüglich der von Donald Trump bei jeder passenden Gelegenheit als “Fake-News“ bezeichnete Sender CNN. Sein bei einer Pressekonferenz Anfang Januar an CNN-Reporter Jim Acosta gerichtetes »Nein, Sie nicht, Sie sind Fake-News« ist inzwischen legendär:

Schlagzeilen in den alternativen US-Medien machte zuletzt das auch hier thematisierte CNN-Interview mit US-Senator Bernie Sanders, bei dem ganz unerwartet die Ton-Verbindung unterbrochen wurde, was Mark Dice als »entweder saukomischen Zufall oder armseligen Zensur-Versuch« bezeichnete:

Auch eine Live-Gespächsrunde am vergangenen Wochenende, wieder auf CNN, führte zu einem Eklat, als Moderator Don Lemon einen seiner Gesprächspartner nicht nur aus der Sendung warf, sondern diese dann unmittelbar abbrach:

Leider wurde dieses Video bereits gelöscht^^

Ganz offensichtlich sitzt hier nicht nur ein Finger, sondern eine ganze Hand sehr tief in der eiternden Wunde. Die Konzern-Medien, insbesondere in den USA, sind überdeutlich angeschlagen und herausgefordert.

Das Vertrauen in die Meinungsführer ist tief erschüttert und immer mehr Menschen werden sich der Orwell’schen Wahrheitsmedien bewusst, was im Gegenzug die alternativen Medien stärkt und ihnen höheres Gewicht verleiht. In den Vereinigten Staaten haben Medien wie Breitbart oder Infowars seit Jahresbeginn massiven Zulauf und die Situation im politisch-korrekten GEZ-Medienzirkus hierzulande ist ähnlich.

In aller Regelmäßigkeit tun sich die “staatlichen“ Sender mit dem Versuch meinungsbildender Propaganda hervor. Was diesbezüglich jedoch erheblich unterschätzt wird, ist was die permanent einseitige und offener Zensur unterliegende Nachrichtenwelt durch ihr eigenes Tun auslöst: Das Aufwachen hat inzwischen derart an Fahrt aufgenommen ist, dass es kaum noch aufzuhalten ist.

Alles läuft nach Plan…

Beitragsbild: Huffington Post

Quelle: Der Nachtwächter

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