Müller mault über die quasi-religiöse Klimadebatte

0
34

Wenn mich eine Sache wirklich aufregt… dann ist es die ewige Klimadebatte.

Seit Al Gores Film „Eine unbequeme Wahrheit“ erzählt man uns, dass wir Schuld an der Klimaerwärmung sind. Wer das anzweifelt ist ein Verschwörungstheoretiker. Genau wie bei Woody Allens berühmtem Ausspruch „Nur weil ich paranoid bin heißt das nicht, dass sie nicht hinter mir her sind“, ist das auch hier der Fall. Wer erinnert sich noch an „Climate-Gate“? Niemand? Haben Sie überhaupt je davon gehört? Für den äußerst wahrscheinlichen Fall, dass Sie nie davon gehört haben, eine kurze Erinnerung.

Im Jahre 2009 tauchte ein E-Mail-Verkehr auf, der zweifelsfrei belegte, dass führende Wissenschaftler in der Klima-Causa bewusst Daten gefälscht haben und belastende Informationen verschwinden ließen. Von internationalen Medien nur kurz und hierzulande fast gar nicht berichtet, kann sich heute kaum noch jemand daran erinnern.

Es ist wahrlich nicht unumstritten, ob der Mensch überhaupt oder in welchem Ausmaß für den Klimawandel verantwortlich ist. Falls dieser im dargestellten Ausmaß überhaupt stattfindet. In Großbritannien haben sogar Gerichte entschieden, Al Gores Film nicht ohne entsprechende Hinweise auf unwahre Behauptungen zu zeigen.

Nicht, dass ich dagegen bin, ressourcensparend zu leben. Ganz im Gegenteil: Es ist unumgänglich, dass man als moderner Mensch versucht, so umweltschonend und nachhaltig zu leben wie möglich. Umweltschutz ist Heimatschutz. Und auch der Rest der Welt ist mir nicht egal. Was mich aber aufregt ist der Zugang, den die üblichen Weltverbesserer haben. Plötzlich glaubt man anscheinend, dass der Strom in der Steckdose wächst. Während man überall Atomkraftwerke abdrehen will, möchte man in naher Zukunft den gesamten Verkehr auf Elektroautos umstellen??? Wo soll denn bitte der Strom dafür herkommen? Ganz abgesehen von der Umweltverschmutzung, die für die Herstellung dieser Autos in Kauf genommen wird.

Wie die meisten linken Vorzeigethemen glaubt man aber daran, weil man gerne daran glauben mag. Gerade hierzulande ist die religiöse Vorstellung, man wäre für das Leid der ganzen Welt verantwortlich, ja besonders beliebt. Gepaart mit der größenwahnsinnigen Vorstellung, man könne alles ändern, haben auch eingefleischte Atheisten ihre Religion gefunden.

Abgesehen von den üblichen nützlichen Deppen haben aber auch andere Personen großes Interesse am Fortbestand dieser Vorstellung.

Wenn Sie glauben, erneuerbare Energien, der Handel mit CO²-Zertifikaten und CO²-neutralem Irgendwas wären heutzutage nicht mindestens genauso lukrativ wie Kohle, Öl und Gas, dann sind Sie sehr naiv. Die Frage „Wer hätte denn etwas davon zu lügen?“ erübrigt sich also.

Ganz zu schweigen davon, dass internationale Klima-Abkommen und -Verträge natürlich ein mächtiges Schwert gegen unliebsame Staaten sein können.

Der neueste Coup ist aber die Anerkennung von Klima als Fluchtgrund. Bald kann jeder sagen „Bei mir zu Hause ist es zu heiß. Ich möchte bitte in euer Sozialsystem einwandern“. Und unsere Fanatiker werden sagen: „Aber natürlich. Ist ja unsere Schuld.“

So werden uns Pseudowissenschaft und religiöser Eifer noch viele Jahre auf mannigfaltige Weise Schaden.

Passen Sie auf Ihren Kopf auf!
Müller

Beitragsbild und Quelle: http://info-direkt.eu/2017/11/05/mueller-mault-ueber-die-klimadebatte/