Nach Polizeischule-Skandal: Berlin will Azubis nun auch noch gezielt im Ausland anwerben

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Foto: Shutterstock

Die Berliner Polizei hat ein Problem mit migrantischen Polizeischülern. Doch nun will sie sogar gezielt im Ausland Nachwuchs anwerben. Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte vor Journaisten, sie sei dafür, Arbeitslose in anderen Ländern anzusprechen und für die Berliner Polizei zu begeistern.

Die deutsche Staatsangehörigkeit, eigentlich Bedingung für eine Beamten-Laufbahn, spielt nun im rot-rot-grün regierten Berlinoffenbar überhaupt keine Rolle mehr. Potenzielle Bewerber könnten über die Goethe-Institute im Ausland Deutsch lernen und Sprachtests absolvieren. Die Kandidaten sollen aktiv angesprochen werden. Ende August will die Behördenchefin ein Strategiepapier zur Gewinnung von Personal vorlegen.

Begründung: Es sei nicht ganz einfach, ausreichend geeignete Bewerber zu finden, so die Präsidentin. Die Polizei müsse attraktiver werden. Dazu könnte gehören, Bewerbern günstigen Wohnraum bereitzustellen oder den Erwerb des Führerscheins zu finanzieren. „Im Kern geht es um eine bessere Bezahlung“, berichtet der Spiegel.

Zuletzt hatten Berichte über aggressive und illoyale Polizeischüler mit Migrationshintergrund in Berlin Schlagzeilen gemacht. (WS)

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