Österreicher spenden viel für Kinder und Katastrophenhilfe

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Sternsinger bekommen viel vom SpendenkuchenDie Österreicher spenden am meisten für Kinder und Katastrophenhilfe im Inland, weniger für Asylwerber und Flüchtlinge.Error, group does not exist! Check your syntax! (ID: 3) 41 Prozent haben im Jahr 2014 die Jüngsten unterstützt, 27 Prozent nach Unglücksfällen im Land geholfen.

Das Volumen der privaten Spenden betrug laut Market-Hochrechnung 410 Mio. Euro im Vorjahr.

Für Asylwerber und Flüchtlinge im Inland öffneten sechs Prozent der Österreicher ihre Börse, für solche im Ausland nur zwei Prozent. Weniger bekamen nur Drogen- und Medikamentensüchtige sowie Alkoholabhängige, mit jeweils einem Prozent, vom Spendenkuchen ab.

23 Prozent spendeten für Tiere, das sind 16 Prozentpunkte mehr als noch 2013. Für Personen mit Behinderungen und sozial Benachteiligte hatte je ein Fünftel Geld übrig. 16 Prozent gaben etwas für Katastrophenhilfe im Ausland, ein Prozent weniger unterstützte schwer und unheilbar kranke Menschen und 14 Prozent halfen gegen den Hunger in der Welt. Je zwölf Prozent spendeten für Natur- und Umweltschutz und für die Bekämpfung von Krankheiten und Seuchen, wobei 2013 noch 27 Prozent die Natur schützenswert fanden und lediglich ein Prozent die Seuchenbekämpfung bedachte. market führt das auf den Ausbruch von Ebola zurück.

Mehr als die Hälfte der Österreicher, genau 57 Prozent, spenden nur in bestimmten Fällen, 27 Prozent tun es regelmäßig und 16 Prozent gar nicht. Durchschnittlich wird vier bis fünf Mal im Jahr gespendet, und dabei im Schnitt gut 30 Euro. Im Vertrauensranking ganz oben sind dabei laut Market das Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr, die Aktion Licht ins Dunkel, Ärzte ohne Grenzen und die Caritas. Diese Organisationen sowie Sternsinger und das SOS Kinderdorf werden am häufigsten mit Zuwendungen bedacht.

Verteiler: Austria Presse Argentur