UN-Kommissar vergleicht Rechte mit IS – FPÖ-Politiker kontert: UN sollen sich lieber um Befriedung der Krisenherde kümmern

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Nach einem Kommentar des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte, in dem er die Terror-Miliz Islamischer Staat mit den Rechten Parteien verglich, sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl: „Die Vereinten Nationen sollten sich lieber um die Befriedung der Krisenherde auf dieser Erde kümmern, um die großen Flüchtlingsströme zu verhindern.“

Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte Zaid Raad al-Hussein hat zum weltweiten Auftreten gegen rechtspopulistische Politiker aufgefordert.

Er richte sich speziell gegen „den niederländischen Politiker Geert Wilders und alle Populisten, Demagogen und politische Fantasten“, so Hussein am Montagabend in Den Haag. Der UN-Mann erwähnte bei seiner Rede auch den österreichischen Präsidentschaftskandidaten der FPÖ, Norbert Hofer.

Hussein warnte davor, dass Rechtspopulisten und die Islamisten-Miliz Islamischer Staat sich gegenseitig hochschaukelten.

Kickl: „Was ist bloß aus dieser UN geworden?“

Am Dienstag kommentierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die Aussage von Hussein im Gespräch mit der österreichischen Presseagentur: „Die Vereinten Nationen sollten sich lieber um die Befriedung der Krisenherde auf dieser Erde kümmern, um damit die großen Flüchtlingsströme, die Europa langsam aber stetig ins völlige Chaos stürzen, verhindern zu können.“

Rechte Parteien praktisch auf eine Stufe mit der Terror-Miliz Islamischer Staat zu stellen, sei ein Skandal erster Klasse.

„Es hat den Anschein, dass das oberste Ziel der UN sei, den Wohlstand Europas auf die Bedürftigen der ganzen Welt zu verteilen und als eine Lobbying-Organisation für globale Migration zu wirken. Da kann man sich nur noch fragen: Was ist bloß aus diesen Vereinten Nationen geworden?“, so der FPÖ-Generalsekretär.

(so)