Ein amerikanisches Pärchen glaubt an das Gute im Menschen. Sie sind überzeugt: „das Böse ist ein erdachtes Konzept“. Sie kündigen ihre Jobs und begeben sich mit ihren Fahrrädern auf Weltreise. An Tag 369 endet die Tour der beiden 29-jährigen in Tadschikistan. Sie werden von IS-Kämpfern ermordet.


Auf Instagram und ihrem gemeinsamen Blog teilen Jay Austin and Lauren Geoghegan ihre Erlebnisse mit ihren Fans. „Man liest die Zeitungen und man glaubt, dass die Welt ein großer, gruseliger Ort ist“, schreibt Austin. „Menschen, so die Erzählung, sind nicht vertrauenswürdig. Die Leute sind schlecht. Menschen sind böse. Ich kaufe das nicht ab. Das Böse ist ein vorgetäuschtes Konzept, das wir erfunden haben, um mit der Komplexität von Mitmenschen fertig zu werden, die andere Werte, Überzeugungen und Perspektiven als unsere eigenen haben“, ist Austin überzeugt, der seinen Jobim US-Ministerium für Wohnungswesen und Städteentwicklung aufgab, um das Gegenteil zu beweisen.




