StartPolitikEuropaSelten so gelacht: Jetzt wird „Fascho-Martin“ auch noch von ganz links angezählt

Selten so gelacht: Jetzt wird „Fascho-Martin“ auch noch von ganz links angezählt

Der „Brüllaffe“ der SPD, Martin Schulz hat mit seinem unterirdischen Auftritt bei der letzten Bundestagsdebatte für viel negative Schlagzeilen gesorgt und er hat die SPD noch ein Stückchen weiter in den Boden gerammt – und der AfD dabei sogar noch geholfen. Das sieht jetzt auch sein linksradikaler Genosse: Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat das Verhalten der SPD gegenüber der AfD-Bundestagsfraktion kritisiert. „Der Einwurf von Martin Schulz war in der Sache richtig, aber politisch nicht klug“, sagte Bartsch der „taz“ (Montagsausgabe). Schulz hatte die AfD bei der Haushaltsdebatte im Bundestag in die Nähe des Faschismus gerückt.

Bartsch hält das für kurzschlüssig: „Das laute Poltern führt schnell zum Überbietungswettbewerb der politischen Parteien. Der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs hat alle AfD-Abgeordnete als rechtsradikal bezeichnet. Und jetzt? Die AfD jedenfalls sitzt noch im Parlament“, so Bartsch.

Der Linksfraktionschef plädierte für ein besser abgestimmtes Vorgehen der Fraktionen im Bundestag gegen die AfD. „Lieber weniger Lautstärke, mehr Besonnenheit“, so Bartsch.

Das aber wird nicht gelingen, schließlich gehen Besonnenheit und Links niemals zusammen. Und „Fascho-Martin“ hat natürlich auch in der Sache nicht recht. Das hätte er nur, wenn er gegen sein eigenes Spiegelbild pöbeln würde. (Quelle: dts)

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