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Salzgitter fordert Verlängerung von Zuzugsstopp

Niedersachsen/Salzgitter – Die kurz vor dem Kollaps stehenden Städte Salzgitter, Delmenhorst und Wilhelmshaven hatten vor einem Jahr einen Zuzugsstopp für Immigranten erreicht. Salzgitter fordert nun eine Verlängerung der Frist. 

Seit einem Jahr dürfen keine neuen „Geflüchteten“ mehr nach Salzgitter ziehen, nachdem Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) Alarm geschlagen hatte. Vor der Notbremse kamen in der niedersächsischen Stadt durchschnittlich 190 sogenannte Flüchtlinge pro Monat in der damals knapp 100.000 Einwohner zählenden Stadt an. Mehrheitlich handelte es sich um mutmaßliche Syrer, die aufgrund von damals noch vergleichsweise günstigem Wohnraum nach Salzgitter drängten.

Nach langen Diskussionen und trotz heftiger Kritik aus der Asyl-und Migrationsindustrie – verbunden mit dem beliebten Vorwurf des Rechtsextremismus – wurde Salzgitter, wie später dann auch Wilhelmshaven und Delmenhorst der totale Untergang erspart, da die Landesregierung die Reißleine zog und dem Zuzugstopp zustimmte.

Klingebiel fordert aktuell, dass die Zuzugssperre auch nach 2019 Bestand hat. Außerdem möchte er eine Integrationspauschale für Städte mit einem hohen Anteil an Migranten. Das Innenministerium prüfe die Vorschläge aus Salzgitter.  Es spreche derzeit nicht viel dafür, auf die Zuzugssperre zu verzichten, hieß es aus dem Ministerium. Auch Delmenhorst und Wilhelmshaven sind mit dem Zuzugsstopp zufrieden und hoffen, dass die Maßnahme verlängert wird,berichtet der NDR(SB)

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