Wer beim staatlichen Fernsehorchester irgendeine wichtige Geige spielt, bekommt natürlich von der „Bild“ kostenlose PR für sein Buch. Die „Mimimi-Sängerin“ Dunja Hayali wird wegen der Veröffentlichung ihres neuen Machwerks gegen Hass und Ausgrenzung: „Haymatland“ dann auch gleich von zwei Redakteuren interviewt. Wichtig, wichtig.
Und als erstes, was ihr zur Massenvergewaltigung von Freiburg einfällt, sind diese einfältige Sätze:
Ich war, wie viele andere auch, über mehrere Dinge entsetzt. Zum einen, dass das Opfer mal wieder instrumentalisiert wurde. Dass diejenigen, die sich für eine offene, humanistische, pluralistische Gesellschaft einsetzen, mit Vergewaltigungswünschen und Ähnlichem überzogen worden sind. Und natürlich über das Sündenbock-Phänomen: dass plötzlich wieder alle Syrer oder Flüchtlinge Vergewaltiger sind. Das sind Themen, die ich auch ausführlich in meinem Buch anspreche.“
Frau Hayali ist entsetzt – nicht über die Schandtat, sondern über die Reaktionen darauf. Damit gewinnt man heutzutage Preise in Deutschland.
Mag ja sein, dass die Wut und die Verzweiflung bei einigen Frauen und Männern, die tagtäglich mit diesem Migrantenterror konfrontiert werden, überschäumt. Vielleicht deshalb, weil die Politik nichts dagegen unternimmt und Typen wie Dunja Hayali nichts besseres zu tun haben, als immer wieder diese menschenverachtenden Sprüche zu klopfen. „Instrumentalisierung“ und „Sündenböcke“ auf der einen Seite, eine offene, humanistische, pluralistische Gesellschaft auf der anderen Seite. So funktioniert das heutzutage.
Warum allerdings Massenvergewaltigungen und Schächtereien von Bürgern zu einer humanistischen Gesellschaft dazugehören müssen, erklärt sie nicht. Auch wird in ihrem Buch mit Sicherheit nicht erwähnt, wie der Islam eine pluralistische Gesellschaft fördern sollte.
Allerdings hat Frau Haylali in einem recht: Diese Vergewaltiger mit Migrationshintergrund sind wahrlich Sündenböcke. Sie begehen eine Sünde, weil sie einfach geile Böcke sind.
@jouwatch



