Taten wie die Massenvergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg durch mindestens sieben Syrer macht fassungslos und klar, wen uns die Regierung da ins Land geholt hat. Männlichkeitsforscher wie Prof. Dr. Rolf Pohl von der Uni Hannover, machen klar, welche unglaublichen, gefährlichen Relativerer wir bereits im Land haben.
Mitte Oktober verlässt eine 18-Jährige gemeinsam mit einem 21-Jährigen eine Freiburger Diskothek und wir anschließend von diesem Mann vergewaltigt. Der Syrer geht zurück in die Diskothek, informiert seine Kumpane, dass draußen eine wehrlose Frau liege. Bis zum Montagabend hatte die Polizei neben dem Hauptverdächtigen, einem Syrer namens Majd H., sieben Verdächtige festgenommen, nach zweien wurde noch gefahndet. Die Männer hatten über vier Stunden die Frau immer und immer wieder vergewaltigt. Sieben der Festgenommenen sind Syrer, einer soll ein Deutscher sein.
Seither haben viele ihre Meinung, noch mehr ihre Abscheu über die Massenvergewaltigung einer wehrlosen jungen Frau durch kulturfremde, muslimsische Männer abgegeben. Darunter die immer gleichen politischen Sprechblasen, die ein gerütteltes Maß an Empatielosigkeit gegenüber dem Opfer erkennen lassen.
Die Krönung der Verachtung dem Opfer gegenüber hat jedoch unzweifelhaft der Männlichkeitsforscher Prof. Dr. Rolf Pohl von der Universität Hannover dem unmenschlichen Vorfall aufgesetzt.
Auf die Frage, was sein erster Gedanke, gewesen sei, als er von der Freiburger Gruppenvergewaltigung erfuhr, antwortet Pohl dem Boulevardblatt der Stern in einem Interview:
„Ich dachte: Hoffentlich keine Ausländer – das ist sonst wieder ein gefundenes Fressen für Populisten„.
Dem Hinweis, dass es sich aber um mindestens sieben Syrer handelt die die junge Frau mindestens vier Stunden mehrfach vergewaltigt haben, entgegnet der 67-jährige:
„Gruppenvergewaltigungen gab es schon immer, und zwar in den verschiedensten Weltgegenden, sie kommen besonders oft in Kriegen vor.„
Auf die Frage, ob er die syrische Vergewaltigung im friedlichen Freiburg damit vergleichen wolle, antwortet Pohl – laut seiner Vita „Koordinator der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie“:
„Ja, denn auch hier befanden sich Männer offenbar in einer Art Kriegszustand, in einem inneren Kriegszustand gegen das weibliche Geschlecht an sich.“
Sollte der Leser an dieser Stelle glauben, den Zenit des sozialwissenschaftlichen Relativismus überschritten zu haben, legt der Professor und Gründungsmitglied der „Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie“ noch weitere Unglaublichkeiten oben auf. Vor der Aussage, dass der Anteil der „Nichtdeutschen“ bei Gruppenvergewaltigung bei mehr als 50 Prozent liege müsse er dringend vor „Pauschalurteilen“ warnen.
„Man darf nicht vergessen, dass die Zahl der Täter winzig ist im Vergleich zur Zahl der Migranten – wir sprechen von einzelnen Menschen“. Zudem gebe es seiner Ansicht nach keine „klare Kausalität, vor allem gibt es nicht die eine Ursache, die alles erklären würde, also etwa die Nationalität oder die Herkunftskultur. Man muss zum Beispiel auch einbeziehen, dass manche der Täter hier ohne das disziplinierende Umfeld ihrer Familie leben. „
Ebenfalls warne er davor – auch wenn eine Studie des Bundesfamilienministeriums über Gewaltphänomene bei muslimischen Jugendlichen feststellt, dass diese in einem gewalttätigen Männerbild erzogen werden – Gewalt pauschal einer muslimischen Kultur zuzuordnen.
„Wir alle sind längst nicht so weit, wie wir glauben. Das sieht man an anderen Formen sexueller Gewalt, besonders in Beziehungen. Und zurzeit beobachten wir ja auch eine wachsende Bewegung, die versucht, das traditionelle Männerbild wieder zu stärken, mit dem Mann als Vorstand der Familie.„
Dem Beschützerinstinkte von Vätern, die sich fragen, ob ihre Töchter noch allein unterwegs sein können, entgegnet Pohl, dass er es empörend finde, wenn Frauen sich angewöhnen, nachts bestimmte Wege und Plätze zu meiden.
„Aber noch empörender ist: Das gibt es schon lange, nicht erst, seit wir Einwanderer haben. Und wir haben uns alle längst daran gewöhnt.
Ganz besonders verharmlosend ist dann diese Aussage:
Man muss zum Beispiel auch einbeziehen, dass manche der Täter hier ohne das disziplinierende Umfeld ihrer Familie leben.
Und diese Aussage sagt dann alles über den Männlichkeitsforscher selber aus:
Wenn man das jugendliche Alter vieler Täter sieht, scheint mir allerdings noch ein dritter Faktor eine Rolle zu spielen. Bei Jugendlichen gibt es die mit der Sexualreifung verbundene Unsicherheit: Was bin ich, wo will ich hin, bin ich heterosexuell, bin ich schwul? Diese Unsicherheit ist niemals stärker als in der Pubertät. Schon in den 40er Jahren fand Kinsey heraus, dass 70 Prozent der befragten amerikanischen Collegestudenten mindestens einmal homosexuelle Experimente unternommen hatten. Das Spiel mit gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeit gehört eigentlich zur normalen Entwicklung von Jugendlichen, ehe sich die sexuelle Identität herausschält. Für viele Jungen darf so etwas aber auf keinen Fall sein.
Sind also alle Seemänner und Soldaten potentielle Massenvergewaltiger und sind Männer mit homosexuellen Erfahrungen weniger „gefährdet“? Pohl sollte lieber Höhlenforscher werden. (SB)
@jouwatch



