Berlin – Die vor Allem von rotgrünen Eliten vorangetriebene Elektromobilität schafft in den Ländern der Batterie-und-Akku-Rohstofflieferanten bereits jetzt Umweltzerstörungen in riesigen Ausmaßen und hat in den Abbaugebieten, wie ein ZDF Bericht belegt, die KINDERARBEIT explodieren lassen. Wer durch seine Öko-Nobel-Schlitten viel Dreck am Stecken hat, muss auf der anderen Seite politisch zeigen, dass er eine saubere Weste besitzt. Dies geht am besten mit einer Flucht nach vorne, und zwar indem man die Kinderarbeit bekämpft und sie gleichzeitig verschweigt, wo sie nützlich ist. In der Elektromobilität.
Laut einem Bericht des Tagesspiegel will Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) Unternehmen dazu bewegen, faire Preise für Produkte aus armen Ländern zu zahlen. „Im kommenden Jahr werde ich eine Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit starten,“ sagte Müller der Zeitung. Es gehe dem Minister hsl. darum, dass bereits am Anfang der Lieferketten, in Entwicklungsländern, ökologische und soziale Mindeststandards, die in Europa schon lange selbstverständlich seien, eingehalten würden. Betroffen von Müllers Kampagne sind Firmen mit über 500 Mitarbeitern. Sie sollen zunächst auf freiwilliger Basis garantieren, dass sie keine Produkte aus Kinderarbeit verkaufen und ihre Lieferketten überprüfen. Funktioniert das nicht, fordert der CSU-Minister Gesetze.
Wer den Arbeitsablauf in mittelständischen Firmen und Marketing-Unternehmen kennt, weiß, dass bereits jetzt EU-Bestimmungen und -Verordnungen, Ausschreibungen und die Regeln und Fluktuationen des globalen Marktes die Firmen personell an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Oft wechseln die Hersteller, lassen plötzlich wieder woanders produzieren, Firmen werden aufgekauft, verlegen ihre Produktion…. Müllers Gesetz wird Vieles, was schon jetzt kompliziert ist, noch komplizierter machen. Und der Grund sind Arbeitsbedingungen in Ländern, auf die Deutschland rein rechtlich überhaupt keinen Einfluss hat.
Laut einem vom Tagesspiegel wiedergegebenen Bericht der „Internationalen Arbeitsorganisation“ werden weltweit 152 Millionen Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren für wirtschaftliche Arbeit eingesetzt. Etwa zehn Millionen würden wie Sklaven gehalten und leisteten Zwangsarbeit in Haushalten oder in der Landwirtschaft. 72 Millionen Mädchen und Jungen arbeiteten an gefährlichen Orten wie Steinbrüchen oder auf Plantagen. Ein Drittel besuche keine Schule. All das soll ein deutsches Gesetz ändern?
Weniger Skrupel scheint es dagegen beim forcierten Ausbau der Elektromobilität, die sich vor Allem auf die hoch-giftigen und umweltschädlichen Metalle Lithium und Kobalt stützt, zu geben. Laut ZDF streben Politik und die deutsche Autoindustrie an, dass ab 2025 bis 20 Millionen Elektrofahrzeuge über Deutschlands Straßen rollen sollen. Doch die Abbaumethoden der begehrten Rohstoffe bleiben verborgen. Laut einer Studie der Automobilindustrie werden im Jahr 2035 nach Schätzungen von CRU Consulting rund 122.000 Tonnen Kobalt für die Akkus der Elektrofahrzeuge benötigt. Zwei Drittel des globalen Bedarfs von Kobalt stammt schon heute aus Bergwerken der Demokratischen Republik Kongo in Afrika. Dort wird der Rohstoff unter unmenschlichen Bedingungen – oftmals mit bloßen Händen – von Kindern in engen, einsturzgefährdeten Schächten abgebaut. Dies scheint für die Öko-Moralapostel in Berlin kein Thema zu sein, ebenso wenig, dass sich in Chile nach dem Abbau von Lithium fruchtbare Böden in Wüsten verwandeln. Hauptsache man kann in Kreuzberg mit seinem grünlackierten Tesla vor der Nobel-Kiezkneipe vorfahren. (KL)
@jouwatch
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