Spanien – Die private spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms hat die Erlaubnis erhalten, die Migranten zum Hafen von Algecircas im Süden von Spanien nahe Gibraltar zu bringen, berichteten die Zeitungen „La Vanguardia“ und „El País“ am Samstag. Der Weg bis dorthin ist lang. Es wird vermutlich vier bis fünf Tage dauern, bis die Open Arms dort angekommen ist. Um das Flüchtlingsschiff mit Proviant und Medikamenten zu versorgen, wurde von Proactiva Open Arma daher ein zweites Schiff beauftragt.
Die Welt berichtet, daß die Flüchtlinge am Freitag „im zentralen Mittelmeer“ aufgefischt wurden. Einen Satz weiter heißt es dann, „die Menschen seien auf drei verschiedenen Booten unweit der libyschen Küste unterwegs gewesen“.
Nicht nur die NGO Proactiva Open Arms ist weiterhin fleissig dabei, Menschen von der libyschen Küste nach Europa zu transportieren, auch die Regensburger Organisation Sea-Eye plant neue Einsätze und schickt diesmal das deutsche Forschungsschiff „Professor Albrecht Penck“ zum Mittelmeer. Am Freitag verließ das Schiff der Sea-Eye den Hafen von Algeciras.
Insgesamt wurden allein in diesem Jahr 113.000 Migranten mit NGOs über das Mittelmeer geschleppt. Weitere werden folgen. (BH)
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