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- Was ist nur mit Deutschland los? Was kann daran so schwierig sein, jemanden zu schnappen, bewegungsunfähig zu machen, in ein Flugzeug zu verfrachten und ihn dort anzubinden? In allen anderen Ländern wohl ein völlig unproblematischer Vorgang. Aber nicht so in Deutschland:
Nur speziell ausgebildete Polizisten sollen künftig noch Abschiebeflüge begleiten. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Die Personalvertretung der Bundespolizei will demnach mit einer einstweiligen Anordnung vor dem Verwaltungsgericht durchsetzen, dass es keine Ausnahmen mehr gibt und nur noch Beamte mit Zusatzausbildung eingesetzt werden dürfen.
Allerdings fehlen solche Kräfte. Allein für Januar haben die Länder Abschiebungen angekündigt, die den Einsatz von mehr als 550 Bundespolizisten erfordern. Schon jetzt ist klar, dass so viele Beamte nicht zur Verfügung stehen.
In der Vergangenheit kam es bei den Flügen zu Zwischenfällen. So bissen sich bei einem Flug nach Nigeria nach Aussagen von Beamten Männer Stücke der Zunge ab und bespuckten ihre Begleiter mit Blut. Für die Beamten sind die Reaktionsmöglichkeiten beschränkt; bestimmte Hebel- und Würgetechniken, die Polizisten lernen, sind an Bord eines Flugzeugs verboten.
Pfefferspray ist in engen Räumen sicherlich auch nicht so günstig. Betäubungsgas auch nicht. Vielleicht sollten es die Polizisten mit Säcken oder Lassos versuchen.
(Quelle: dts) #zaronews



