Dubai – Dubai gilt als Paradebeispiel für ein moderates islamisches Land und wird als Ferienparadies mit weißen Stränden und Glitzerfassaden angepriesen. Auch der Papst war begeistert und hat eine regelrechte Schleimspur im Wüstensand hinterlassen. In Wahrheit ist dieses islamische Land für einheimische Frauen die Hölle auf Erden, denn diese haben nach dem „Gesetz“ der Scharia den Status von unmündigen Sklaven. Klassisches Beispiel ist Hind Mohammad Albalooki. In der WELT schildert sie ihr Schicksal.
Ihr Ehemann, ein hoher Beamter in Dubai, hatte sie fast umgebracht, weil sie die Scheidung beantragte. Ihre eigene Familie fiel ihr in den Rücken und unterstützte ihren Peiniger. Sie floh nach Mazedonien. Doch die Familie spürte sie mit einem Spitzelsystem auf. Jetzt will sie in Berlin Asyl beantragen. Die Zeitung hat in einem Interview die dramatischen Stationen ihrer Flucht festgehalten. Auf einem Foto zeigt sie Gesicht: dem Leser blickt eine selbstbewusste, blonde, moderne, unverschleierte Frau entgegen.
Gründe der Flucht – brutale Gewalt
Hind Mohammad Albalooki aus Dubai hatte vor fünf Jahren zum ersten Mal mit ihrem Mann über eine Scheidung gesprochen. Mit fatalen Folgen. Eine Scheidung würde seine Ehre beschmutzen. Ihre Ehre war nach weitverbreiteter Sitte dagegen nur ein Haufen Dreck. Er, ein sehr einflussreicher Mann aus bedeutender Familie, stellvertretender Gesundheitsminister, betrog, schlug demütigte sie auf alle erdenklichen Arten. Als sie sich ihm einmal im Bett verweigerte, fesselte und vergewaltigt er sie, so die 42-jährige gegenüber der Welt. Schließlich drohte er ihr mit dem Tod – der Punkt, an dem sie sich trotz ihrer vier Kinder, zur Flucht entschloss.
Keine Hilfe vor Ort
Am Allerwenigsten Hilfe konnte Albalooki von der „Polizei“ erwarten. Kein Wunder, der beste Freund ihres Mannes ist der Polizeichef der Vereinigten Arabischen Emirate. Er wusste sehr genau, was ihr Mann mit ihr gemacht hat. Als sie der eigenen Familie erzählte, dass sie um ihr Leben fürchte, haben diese einen Scheich nach Hause gebracht, der ihr aus dem Koran vorlas. „Damit wollte man mich von meiner angeblichen Psychose heilen. Als ich danach immer noch die Scheidung wollte, haben sie mir gedroht, mich in eine psychiatrische Klinik in Abu Dhabi einzuweisen.“ Als schließlich noch ihretwegen ein Familientribunal einberufen wurde, man ihr sagte, dass der Körper ihren Mann gehöre und man ihren Pass einforderte, verließ sie unter einem Vorwand den Raum, packte hektisch eine Tasche mit dem Nötigsten und flüchtet aus der Wohnung.
Ihre abenteuerliche Flucht
Zunächst versteckte sich Albalooki in einer Baustelle und vergrub ihr Handy, um nicht geortet zu werden. Nach etwa zwei Stunden hielt sie ein Taxi an und fuhr zum Flughafen. Von dort nahm sie den nächsten Flieger nach Bahrain.
Die Häscher folgen ihr nach Mazedonien
Über Serbien gelangte die Flüchtige nach Mazedonien. Dort wollte sie Asyl beantragen. Aber ihre eigene Familie war ihr bereits auf den Fersen. Besonders übel: Ihre Familie hatte Kontakt zum mazedonischen Geheimdienst aufgenommen. Obwohl sich Mazedonien immer als christliches demokratisches Land präsentiert, arbeitete dieser Geheimdienst mit den muslimischen Häschern Hand in Hand. Bereits auf der Polizeiwache machte ein Spitzel ein Foto von ihr. Gab sich schließlich sogar frech als Handlanger zu erkennen, der den Auftrag hatte sie wieder nach Dubai zu bringen. Albalooki floh weiter in ein Asylzentrum. Das wäre fast zu ihrer Falle geworden. Ihr Asylantrag wurde prompt abgelehnt. Doch wieder gelang ihr die Flucht zum nächsten Flughafen. Von dort landete sie schließlich in Berlin, wo sie jetzt Asyl beantragen will.
Fazit: Die Geschichte einer echten Verfolgten und zugleich ein Paradestück für eine korrumpierte westliche Welt, die jederzeit bereit ist, Werte wie Freiheit und Frauenrechte für Petrodollars in die Tonne zu stampfen. Dieser ekelhafte Vorfall rund um das mazedonische Asylzentrum, wird wohl kaum die EU-Beitrittsverhandlungen des ehemaligen Jugostaates beeinflussen. Wie die ARDbereits im September letzten Jahres berichtete, sollen im Juni 2019 die Beitrittsverhandlungen beginnen. (KL)
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