Woran kann man erkennen, daß die Parteivorsitzende der Sozialdemokraten, Andrea Nahles, nicht die hellste Kerze auf der roten Torte ist? – Sie hält Ralf Stegner als einen der fünf stellvertretenden Parteivorsitzenden für befähigt, sie zu vertreten.
Daß Andrea Nahles sich die Welt macht, widde-widde-wie sie ihr gefällt, ist kein Geheimnis mehr. Sie hat es selbst vorgesungen. Im Bundestag. Zum Beispiel fordert sie die Hälfte aller Bundestagsmandate für Frauen, weil Frauen „die Hälfte der Welt gehört“. Mit anderen Worten: Sie hat keine Ahnung, was eine parlamentarische Demokratie ist und hat das Grundgesetz vermutlich noch nie gelesen. Dort steht in Artikel 20, Absatz 2: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“ Andrea Nahles weiß offensichtlich nicht, daß die Macht nicht von den Abgeordneten ausgeht, sondern vom Volk, und daß Frauen dadurch, daß sie mehr als die Hälfte des Volkes stellen, bereits mehr Macht ausüben, als Männer. Es scheint außerdem ihre Vorstellungskraft zu übersteigen, daß das Parlament keine Ständeversammlung ist, in der alle vorkommenden „gesellschaftlichen Gruppen“ proportional zu ihrer Häufigkeit im Volk vertreten sein müssten, und daß ein rein männliches Parlament so wenig zu beanstanden wäre wie ein rein weibliches. Abgesehen davon wäre ein rein weibliches Parlament ohnehin nicht lange zu beanstanden, weil es binnen kurzer Zeit niemanden mehr gäbe, der etwas beanstanden dürfte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls ist diese Weibsperson Parteivorsitzende der Sozialdemokraten, was wiederum kein gutes Licht auf die Gesamtpartei wirft. Daß Andrea Nahles dennoch Parteivorsitzende bleiben kann, liegt nur daran, daß auch gar nichts anderes ein gutes Licht auf die Sozialdemokraten wirft, am wenigsten Ralf Stegner, einer der Vertreter von Andrea Nahles.
Ralf Stegner: Intelligenzler oder Intriganzler?
Während sich die Informierten der Republik, also die Leser der freien Medien, über ein sog. „Framing Manual“ aufregen, das die ARD bei der Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling in Auftrag gegeben hatte, um herauszufinden, wie sie dem Fernsehzuschauer das Gehirn waschen könnte, ohne daß der es bemerkt, – und vor allem, damit er willig seine Zwangsabgaben (GEZ) bezahlt, reibt sich Ralf Stegner, die „Intelligenzbestie“, bei Twitterverwundert die Augen – und fragt unbedarft, was es denn an diesem „Framing Manual“ auszusetzen gebe. Das heißt, Ralf Stegner liest neben allem anderen, das er nicht liest – das „Manual“ z.B., wie er auf Twitter zugibt – auch jouwatchnicht. Sonst wüsste er, was es daran zu beanstanden gibt. Was er dann aber, entgegen jeder Logik doch weiß, das ist, daß Elisabeth Wehling das „Framing“ der Rechten untersucht hat, weil die das benutzen, um die Qualitätsmedien schlechtzureden, wogegen man natürlich als „Pöbelralle“ etwas unternehmen muß. Mit anderen Worten: Ralf Stegner hat keine Ahnung, worum es geht.
Weil nun Ralf Stegner eher der schlichte Typ ist, bei dem ein Bild mehr bewirkt als tausend fein gesetzte Worte, haben sich die freundlichen „die Menschen“ der freien Medien die Mühe gemacht, für das 85-seitige „Framing Manual“, das Frau Wehling der ARD als Empfehlung – und vermutlich für sehr viel Geld – überlassen hat, einen selbsterklärenden Einband zu entwerfen.

„Framing“ ist eine zynische Form der Sprachkunst, die von Hitler meisterlich genutzt worden ist. Die Kunst besteht darin, inhaltlichen Scheißdreck sprachlich so zu verpacken, daß der Adressat der Rede denkt, es gehe um Goldbarren. Beispiel: Wenn man von einem Wettlauf zwischen Läufer A und Läufer B berichtet, dabei selbst den Sieg von Läufer B präferiert, Läufer A aber gewinnt, dann würde man ohne „Framing“ berichten, daß A gewonnen – und B verloren hat. Das Ganze mit „Framing“: „B erreichte einen hervorragenden zweiten Platz, während A nur Vorletzter wurde.“ Das ist „Framing“: Man erzählt nicht unbedingt etwas Falsches, aber man erzählt es so, daß ein ganz bestimmter Eindruck entsteht.
Nun hat Ralf Stegner auf seine unbedarfte Frage, was es wohl an diesem „Framing-Manual“ zu kritisieren gebe, eine zünftige Antwort bekommen. Die wiederum konterte „Pöbelralle“ so: „Bei Ihnen hapert es offenbar nicht nur mit der Ortographie – pardon – Rechtschreibung.“ – und schon war Ralles Rotkraut wieder fett. Die „Ortographie“ schreibt sich nämlich recht entweder „Orthographie“ oder „Orthografie“. Das ist bezeichnend für „Pöbelralle“, den Stellvertreter von „Widde-widde-wie-Andrea“. Er projiziert seine eigenen Defizite zuverlässig immer auf Andere. Und dann lachen alle über ihn, während er ein Gesicht dazu macht, als sei er das personifizierte Sodbrennen. Das ist ein widerlicher Charakterzug am „Pöbelralle“. Deswegen hat ihn auch noch nie jemand gewählt, außer innerhalb der SPD für die verschiedenen Posten, die er dort bereits innehatte.
Wikipedia über Ralf Stegner: „Mit der Arbeit Theatralische Politik made in USA. Das Präsidentenamt im Spannungsfeld von moderner Fernsehdemokratie und kommerzialisierter PR-Show wurde er 1992 an der Universität Hamburg zum Dr. phil. promoviert.“ – Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein deutscher Dr. phil. von den Spezialdemokraten, stellvertretender Parteivorsitzender dazu, geriert sich als Großmaul, welches Anderen attestiert, sie hätten es mit der „Ortographie – pardon – Rechtschreibung“ nicht so – und es kommt ihm nicht in den Sinn, daß er es womöglich selbst nicht so mit der Orthografie haben könnte. Sogar wenn man unterstellt, daß Stegner als Dr.phil. gewußt haben muß, wie man „Orthografie“ schreibt, und daß ihm nur ein Tippfehler unterlaufen sei, würde man wohl erwarten, daß er seinen Anraunzer noch einmal auf korrekte Schreibweise hin überprüft, ehe er ihn abschickt. Der Gedanke, daß er selbst Fehler machen könnte, scheint dem spezialdemokratischen Dr.phil. Stegner aber nicht so ohne weiteres zu kommen. Für einen Dr.phil. ist das äußerst blamabel – und für die Spezialdemokraten sollte es aufgrund der Häufigkeit, mit welcher dieser Stegnersche Charakterzug hervortritt, alarmierend sein. Wer nun einwendet, daß bei den Spezialdemokraten in jeder Hinsicht Hopfen und Malz verloren seien, und daß selbst ein Stegner den Dachschaden der gesamten Partei nicht weiter vergrößern kann, der hätte freilich nicht Unrecht.
Übrigens: Als im Jahre 2005 die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis nicht wieder im Amt bestätigt wurde, weil ihr eine einzige Stimme aus der eigenen Fraktion fehlte, ist es Ralf Stegner gewesen, der den unbekannten „Attentäter“ in einem offenen Brief scharf anging. Er schrieb damals von einem „schäbigen und charakterlosen Verrat“. Medien vermuteten damals, daß es wohl Stegner selbst gewesen sei, der die Wiederwahl von Heide Simonis als Ministerpräsidentin verhindert hat. So viel Intriganz traue ich Ralf Stegner ohne weiteres zu. Der ist nämlich der typische „Haltet-den-Dieb“-Schreihals, wie er gerade wieder bewiesen hat. Die Spezialdemokratie ist am Ende. Aber sowas von.
@jouwatch



