StartZARONEWS PresseAgenturTrunkenbold Juncker will Viktor Orban aus der „EVP“ im Europaparlament werfen

Trunkenbold Juncker will Viktor Orban aus der „EVP“ im Europaparlament werfen

Brüssel – Der EU-Kommissionspräsident und Trunkenbold, Jean-Claude Juncker, will Viktor Orban aus der „Europäischen Volkspartei“ (EVP) werfen lassen. Orban hatte wiederholt Juncker in einen Zusammenhang mit dem Globalisten Soros gestellt und behauptet, dass beide zusammen die Idee der Auflösung der Nationalstaaten verfolgen würden.

Wie die BILD berichtet, kommt es nun womöglich zum Showdown zwischen Juncker und Orban in Brüssel. Hinter Juncker formieren sich derzeit acht der 51 EU-Mitgliedsparteien der „Europäischen Volkspartei“ (EVP), die einen Auschluss der ungarischen Fidesz, der Partei von Orban,verlangen. Sieben Mitglieder reichen bereits aus, um ein Auschlussverfahren anzustoßen.

Viktor Orban hatte Juncker wiederholt als Globalistan und nützlichen Idioten bezeichnet. Seinen Gegnern in der EU sagte, dass sie die „Spaltung der Christdemokraten“ vorziehen würden, statt sich den wahren Problemen zu stellen. Orban fügte hinzu, dass sobald die Fidesz-Partei einmal ausgeschlossen sei, die anderen Christdemokraten, die sich ebenfalls kritisch zur Migrationspolitik äußern, ebenfalls herausgeworfen werden würden. So wolle Juncker die EVP von EU-Kritikern säubern, so der Ministerpräsident von Ungarn.

Der Streit zwischen Viktor Orban und Juncker besteht schon seit 2015 und dem Flüchtlingsmärchen der Kanzlerin Angela Merkel. Wiederholt hatte Juncker den ungarischen Politiker für seine harte Linie beim Schutz der ungarischen und europäischen Außengrenzen kritisiert. Merkel und Juncker standen in Migrationsfragen vereint gegen Orban, der darauf bestand sein Land nicht von Asylanten fluten zu lassen und weiterhin eine restriktive Einwanderungspolitik befürwortet.  Mittlerweile haben sich innerhalb der EU die sogenannten „Visegrád-Staaten“ in einer innereuropäischen Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und fordern besseren Grenzschutz und eine härtere Linie gegenüber illegaler Einwanderung. Auch Österreich und Italien stehen dieser Gruppierung nahe.

Bis zum 20. März soll Viktor Orban Zeit haben, um sich formell zu entschuldigen, so die BILD. Andernfalls drohe der Auschluss aus der Fraktion. (CK)

@jouwatch

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