Domradio berichtet von einer Kanzelrede der tief klimagläubigen Katrin Göring-Eckardt, die bekanntlich von 1984-1989 evangelische Theologie in Leipzig nicht zu Ende studiert hat. Sonst wäre sie womöglich so etwas wie die Bet-Ostschwester von Margot Kässmann geworden. So hat es halt nur bis zum Fraktionsvorsitz bei den Grünen gereicht, was unter Glaubensgesichtspunkten keinen großen Unterschied macht. Bei den Grünen landen sowieso alle Studienabbrecher. Das ist auch der wesentliche Unterschied zwischen der EKD und der GrüKD. Bei der EKD braucht man einen Universitätsabschluß, um tiefgläubig von der Kanzel herunterpredigen zu dürfen. Bei der GrüKD geht´s auch ohne. Ist die EKD eine Einrichtung zur Verarschung der einfachen Armen im Geiste, so ist die GrüKD die Einrichtung für die ganz furchtbar Armen.
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt bezeichnete in einer Kanzelrede die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg als Prophetin. Die Bewegung „Fridays for Future“ sei auch „ein Wunder des Engagements“, so die grüne Wundergläubige. Stattgefunden hat der ganze Öko-Voodoo in der evangelischen Salvatorkirche zu Duisburg, nicht etwa im Salvatorkeller einer bekannten Münchner Brauerei.
Göring-Eckardt verglich die 16 Jahre alte Schwedenschülerin am Sonntagabend mit dem sozialkritischen Propheten Amos, der im achten Jahrhundert vor Christus im Nordreich Israel so etwas wie eine vorchristliche SPD betrieb. Der Sozialkritiker Amos geißelte die sozialen Mißstände seiner Zeit damals noch inbrünstiger als Andrea Nahles heutzutage, bezeichnete sie gar als Mißachtung der Gebote Gottes und sagte ein Strafgericht voraus. Damit hatte er sich offensichtlich getäuscht. Vom antiken Mißstand führte der Weg über die Mißachtung von Gottes Geboten zu den Misswahlen, bei denen heute die östrogenalen Labertaschen für EKD und GrüKD gekürt werden. Die Katholiken wissen noch, warum sie keine Frauen auf die Kanzeln lassen. Göring-Eckardts verpeilte Kanzelrede beim Salvator jedenfalls hätte ursprünglich Teil des diesjährigen Kulturfestivals „Duisburger Akzente“ sein sollen, bei dem es seit dem Wochenende um Utopien geht.
Die grüne Katrin stellte ihr phantastisches Geschwätz unter das Motto „Klimagerechtigkeit – Mehr als eine Utopie“. Vielleicht hat sie gedacht, es ginge auch um mehr, als nur um ein Kulturfestival. Bei der Utopie ist nämlich für die grüne Katrin noch lange nicht Schluß. Die angeblich von der Klimagretel gegründete „Klimaschutzbewegung“ mit dem urkomischen Namen „Fridays for Future“ erschien der Grünentrückten wie ein „Wunder des Engagements.“ Die gläubigen Schüler, die sich dieser weltweiten Eifererbewegung anschließen, forderten das, was andere gottlästerlich unterlassen hätten, nämlich laut das Wort von der Klimakatastrophe zu verkünden, schwärmte die GrüKDlerin inbrünstig – und überwältigt vom eigenen Durchblick, auch.
Nicht gans grün: Handeln gegen Gottes Auftrag
Göring-Eckardt glaubt ganz fest, daß besonders die westlichen Industrienationen gegen Gottes Auftrag handeln, welcher da lautet, die Erde zu bebauen und zu behüten. Eine solche verweigerte Auftragsannahme sei klimapolitisch katastrophal. Geschlechterpolitisch wahrscheinlich auch, aber dazu sagte die Kanzelprediger*In nichts. Der Planet brauche die Menschen nicht: „Wir aber brauchen ihn.“ Zu der Frage, ob der Planet überhaupt etwas braucht und wen das ohne die Menschheit interessieren würde, äußerte sie sich nicht. Die Klimakrise sei jedenfalls eine „sehr einflußreiche Mutter aller derzeitigen Probleme“. Es scheint sich um eine alleinerziehende Krisenmutter zu handeln. Die zieht bekanntlich die siebengescheiten Bratzen groß, welche der prophetischen Klimagretel hinterherlaufen wie die Lobotomierten. Noch sei die grünmütterliche Katastrophe aufzuhalten, so die Glaubenskatrin, denn dies sei technisch und finanziell machbar. Wahrscheinlich sollen es wieder irgendwelche Männer richten, die eigentlich Schweine sind. Ganz ganswichtig sei allerdings, daß „wir aufhören, eine Weltwirtschaft zu unterstützen, die Millionen Menschen zu Arbeitssklaven macht.“ Da hat sie recht. Millionen Menschen als grüne Glaubenssklaven wären ein echter Fortschritt.
So, und jetzt für Erwachsene
Greta Thunberg (*2003), die schwedische Klimagretel, ist über ihren Vater entfernt verwandt mit Svante Arrhenius (1859-1927). Letzerer gilt als Begründer der sog. Treibhaustheorie.
Svante Arrhenius erhielt 1903 den Nobelpreis für Chemie und wurde 1905 Direktor des Nobel-Instituts, wo er bis zu seinem Tode im Jahr 1927 verblieb. Er war der erste, der Grundprinzipien der physikalischen Chemie anwandte, um Annäherungsrechnungen anzustellen zu der Frage, inwieweit Kohlendioxid-Emissionen die Erderwärmung begünstigen. Diese wiederum brachten David Keeling (1928-2005) bereits in den 1960ern zu dem Schluß, daß anthropogene CO2 – Emissionen umfangreich genug seien, eine globale Erwärmung hervorzurufen. Keeling erhielt im Jahre 2001 die Wissenschaftsmedaille und gilt als Erfinder des Begriffs „Treibhauseffekt„.
Greta Thunberg ist mit Svante Arrhenius über ihren Vater Svante Thunberg verwandt, dessen Vorname auf Arrhenius zurückverweist. Greta Thunbergs Großeltern väterlicherseits sind die Schauspieler Olof Thunberg und Mona Andersson.
Der Svante-Papa der schwedischen Klimagretel ist von Beruf Schauspieler, Produzent und Autor. Außerdem ist er Geschäftsführer sowohl bei Ernman Produktion AB, als auch bei Northern Grace AB. Bei beiden Firmen handelt es sich um aktiennotierte Gesellschaften, und beide Unternehmen haben ein- und dieselbe Adresse in einem Nobelviertel der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Die Aktien beider Unternehmen schossen steil nach oben, seit Prophetin Greta autistisch das „Wunder des Engagements“ vollbringt.
Recht handfest nach irdischen Maßstäben unterstützt wird die Klimagretel von der schwedischen Initiative „Wedonthavetime AB“. Diese Initiative gibt sich gern bescheiden als rein ideelle Stiftung aus, die keinerlei finanzielle Interessen verfolgt, fast so wie der Zuckerberg von Facebook mit seinem prophetischen Auftrag, die Welt in eine community von „die Menschen“ zu verwandeln und das nebenbei abfallende Wundergeld ein bißchen aufzusammeln, damit es nicht unordentlich in der Gegend herumliegt.
Dennoch: Auch „Wedonthavetime“ ist ein in Schweden aktiennotiertes Unternehmen. Und wie´s der prophetische Zufall will, ist seit Bekanntwerden des Engagements von „Wedonthavetime“ für Greta die Aktie auch dieses Unternehmens so steil nach oben geschossen, als ob jemand keine Zeit gehabt hätte, auf eine Kurssteigerung zu warten. Ein Wunder des Finanziellen ist auch der Erfolg des Buches, das die Eltern der Prophetin über ihr autistisches Wunderkind geschrieben haben. Seit die Klimagretel zur schwedischen Frau des Jahres gekürt worden ist, verkauft sich das Märchenbuch wie geschnitten Brot. Und daß drei norwegische Abgeordnete die Klimagretel als entfernte Verwandte des alten Nobel-Direktors Svante Arrhenius für den Nobelpreis vorgeschlagen haben, ist ganz sicher das „Wunder des Unerklärlichen“.
Übrigens: Wer sich für das zivilreligiöse Glaubensgestammel von GrüKDlern interessiert, dem sei diese überaus amüsante Abschrift eines hörenswerten Interviews mit dem grünen Glaubensführer A.H. ans Herzelein gelegt. Es ist einfach zu köstlich, um es nicht gelesen zu haben. –> Anton Hofreiter über „Fridays For Future“
@jouwatch



