Je stärker das EU-Kartenhaus wackelt, desto mehr zeigen gewisse Personen ihr wahres Gesicht. Nachdem Italien souverän und eigenständig entschieden hat, bei Chinas „Seidenstraßen-Projekt“ einzusteigen, sind bereits die altbekannten „Europäer“ zur Stelle, um davor zu warnen. Zu diesen gehört u.a. auch der EU-Kommissar Günther Oettinger. Wie EPOCH TIMES berichtet, rief dieser dazu auf, Vorkehrungen gegen die Übernahme von europäischer Infrastruktur durch China zu treffen.
(…) „Ich sehe mit Sorge, dass in Italien und anderen europäischen Ländern strategisch wichtige Infrastrukturen – etwa Stromnetze, Schnellbahnstrecken oder Häfen – nicht mehr in europäischer, sondern in chinesischer Hand sind“, sagte Oettinger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Regierungen der Mitgliedstaaten nähmen nationale und europäische Interessen nicht ausreichend wahr, kritisierte er. „Daher ist ein europäisches Vetorecht oder eine europäische Zustimmungspflicht – ausgeübt durch die Kommission (!!!) – überlegenswert.“ (…)
Das klingt wirklich sehr demokratisch. Bereits der allseits beliebte Heiko Maas (SPD) hatte die italienische Regierung „gewarnt“. Er sprach davon, dass China „eigene Interessen global beinhart“ vertrete (so funktioniert Außenpolitik schon seit Jahrhunderten) und „sollten einige Länder glauben, man kann mit den Chinesen clevere Geschäfte machen, werden sie sich wundern und irgendwann in Abhängigkeiten aufwachen.“
Worin besteht nun der Unterschied zur jetzigen EU?
@jouwatch



