Essen – Langsam aber sicher können die Zeitungen im Ruhrgebiet eine eigene Sparte „Clan-Hochzeiten“ anlegen, denn die Abstände, in denen auf den Straßen während einer Hochzeitsfeier Schüsse fallen, Autobahnen blockiert werden oder andere Verkehrsteilnehmer die ganze Wut der arabischen Parallelgesellschaft zu spüren bekommen, werden immer kürzer. So schrieb der Westen jetzt über einen Zwischenfall am Donnerstag: „Die Gesellschaft einer libanesischen Clan-Hochzeit benahm sich gegen 20.50 Uhr auf der Bottroper Straße derart daneben, dass der Corso von der Polizei gestoppt und aufgelöst wurde. Mit Hilfe einer Hundertschaft wurden die Beteiligten kontrolliert – mit Folgen für die Feier-Gesellschaft.“
Was war geschehen? 25 Autos rasten mit irrsinnigen Spurenwechsel durch Essen. Dann riegelten laut Polizeiangaben und Zeitungsbericht „manche der Autos die Bottroper Straße komplett ab, damit sich zwei Luxuswagen ein illegales Beschleunigungs-Rennen liefern können.“
Als die Polizei eintraf, waren nur noch acht Autos anzutreffen, darunter die beiden mutmaßlichen Rennen-Fahrer sowie das Brautpaar, das in einem dritten Auto saß. Erstaunlicher Weise hat der Vorfall bislang noch keinen Niederschlag im Polizeibericht gefunden. Laut Zeitungsbericht wurden die Luxuskarossen, mit denen sich die Hochzeitsgäste duelliert hatten, von der Polizei beschlagnahmt. Außerdem wurden die Führerscheine der Fahrer sichergestellt.
Weil er keinen Ausweis bei sich trug, nahm die Polizei Essen zudem den Bräutigam mit zur Wache, der dadurch zu spät auf seine Hochzeitsfeier kam. Die Braut wurde derweil von anderen Gästen zur Lokalität gefahren.
Erst vor wenigen Tagen hatte es einen ähnlichen Vorfall im Raum Düsseldorf gegeben. Dort hatte der Konvoi einer Hochzeitsgesellschaft mit Luxuswagen die A3 blockiert lahmgelegt und so für einen Polizei-Einsatz gesorgt. Einen weiteren zeitnahen Vorfall meldet die Polizei von der A40 in Mülheim. Ps: Vielleicht könnte man gleich das Standesamt für diese Form von Hochzeiten gleich ins Polizeirevier verlegen. Das erspart Zeit und Aufwand. Die fehlenden Papiere kann sich der zuständige „Polzei-Standesbeamte“ dann über den Polizeicomputer ausdrucken. (KL)
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