Besonders in der Arbeitslosenstatistik scheint es gut zu laufen mit der Integration der Neubürger. Durch die Asylzuwanderung sei der Anteil der Arbeitslosen mit Migrationshintergrund gestiegen, erklärt nun die Bundesagentur für Arbeit. Ob die Zahlen so ganz hinhauen, ist unklar, denn die Angaben zum sogenannten Migrationshintergrund sind freiwillig.
46 Prozent der statistisch erfassten 2,3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland haben ihn angegeben, den sogenannten Migrationshintergrund. Ihr Anteil unter den 4,1 Millionen erwerbsfähigen Leistungsbeziehern ist besonders hoch – er beträgt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) 57 Prozent, berichtet die Welt. Grund für diesen fast 60prozentigen Höchststand sei, dass neben Arbeitslosen auch Aufstocker in diese Kategorie einsortiert werden – Personen, die vom Jobcenter Leistungen beziehen, weil ihr Einkommen nicht für den Lebensunterhalt reicht, so die Welt.
Der dramatische Anstieg von Leistungsbeziehern mit ausländischen Wurzeln steht -überraschenderweise- in direktem Zusammenhang mit der seit fünf Jahren andauernden illegalen Einwanderung, muss nun auch das BA eingestehen. Ende 2013 lag ihr Anteil unter den Arbeitslosen noch bei 36 Prozent,unter den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten bei 43 Prozent. Der Anstieg hat mit der von „Flüchtlingskrise“ in „Migrationskrise“ umbenannten illegalen Einwanderung zu tun, gibt die Behörde zu.
24 Prozent in Deutschland Lebenden haben ausländische Wurzeln
Die Zahl von arbeitslosen „Geflüchteten“ beeinflusse die Gesamtentwicklung maßgeblich. Die Gruppe der „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Kontext von Fluchtmigration“ sei auf 591.000 (Dezember 2018) angewachsen.
Unter die Rubrik „Personen im Kontext von Fluchtmigration“ fallen in der BA-Statistik Asylbewerber, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge. Nicht dort gezählt werden nachgezogene Angehörige und ehemalige Asylbewerber, die eine Niederlassungserlaubnis erhalten haben. 2016 wurde die Zahlen in dieser Kategorie zum ersten Mal erhoben: Damals war sie mit 291.000 schon hoch. Nun steht fest – der Aufwärtstrend ist ungebrochen. Als seien die Zahlen nicht schon dramatisch genug, verkündet das BA, nur 79 Prozent der Leistungsbezieher hätten freiwillig ihren ausländischen Hintergrund angegeben. Die wirkliche Zahl könnte also auch noch höher liegen.
24 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hat mittlerweile den sogenannten Migrationshintergrund, ist also selbst im Ausland geboren oder hat mindestens ein Elternteil mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit. Die Hälfte dieser Gruppe sei laut Welt im Besitz eines deutschen Passes. (MS)
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