Die folgende Meldung hätten sich selbst die besten Autoren Hollywoods nicht ausdenken können. Wie EPOCH TIMES berichtet, sind viele NRW-Landräte und Bürgermeister mit der „Deutschlandstudie“ des ZDF „unzufrieden“ und verweigern in einen „Boykottbrief“ ihre Teilnahme an den nächsten ZDF-Studien. Aber worum ging es nun im Detail?
(…) Bei einer Studie zum Thema „Wo lebt es sich am besten“ verglich das ZDF 401 Städte und Kreise in Deutschland. Dabei landete NRW im letzten Viertel, vier der Städte (Oberhausen, Herne, Duisburg und Gelsenkirchen) bildeten die Schlusslichter. (…)
Die Wahrheit schmerzt eben. Aber anstatt sich nun der Realität zu stellen und die Probleme anzugehen, verhalten sich einige Bürgermeister und Landräte wie bockige Kinder und wollen bei den anstehenden Studien „Familienatlas“ und „Seniorenatlas“ nicht mehr „mitspielen“. Zur Begründung zeigen diese Leute exemplarisch ein vollkommen irrelevantes Beispiel auf und stellen eine eigene Idee vor.
(…) Als Beispiel führten die Oberhäupter der NRW-Städte und -Landkreise an, dass Hagen, die waldreichste Stadt in NRW, im Bereich „Freizeit und Natur“ lediglich Platz 321 von 401 belegte. Sie kommen zu dem Ergebnis: „Das ist so nicht vermittelbar.“ (…) Stattdessen würden sie sich gerne „an einem Projekt beteiligen, das den Fokus darauf richtet, wie die Menschen in der Metropole Ruhr die Lebensqualität ihrer Heimat selbst einschätzen.“ (…)
Bei der Studie wurden lediglich statistische Werte („Lebensumstände in jenen Bereichen …, die den Menschen in der Regel grundsätzlich wichtig sind, wenn es um Lebensqualität geht“) verglichen. Subjektive Wünsche wurden dabei nicht erfasst. Das ausgerechnet eine ZDF-Studie dies belegt, ist schon eine Ironie des Schicksals. Bereits eine Bertelsmann-Studie (!!!) erfasst NRW als regelrechte „Hartz-4-Hochburg“.
Ob nun das gewünschte Projekt bessere Ergebnisse erzielt, bleibt abzuwarten. Aber wie immer gilt, es kommt darauf an, wer gefragt wird.
@jouwatch



