Frankreich – Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, verhaftete die französische Polizei am Donnerstag Nachmittag drei schwer bewaffnete Nordafrikaner auf einem Bahnhof.
Die Beamten griffen schnell zu und holten sich die Verstärkung von speziellen Interventionskräften, die sich mit Bandenkriminalität befassen. An einer Bahnstation erfolgte der Zugriff, da man davon ausging, dass die drei verdächtigen Nordafrikaner, die mit Schusswaffen bewaffnet waren, einen Terroranschlag begehen wollten. Beim Zugriffsversuch flüchteten die Nafris, wurden allerdings gefasst und werden derzeit verhört. Noch kennt die Polizei die Hintergründe nicht und hält sich mit Spekulationen zurück. Man ermittle aber in alle Richtungen. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um Islamisten handeln könnte. Aber auch Gangmitglieder der organisierten Kriminalität sind keine ungewöhnliche Erscheinung mehr in Paris.
Die Männer, 16, 17 und 22 Jahre alt, stammen alle ausnahmslos aus Nordafrika. Die Herkunftsländer sollen Marokko und Algerien sein. Laut der Polizei sind sie den Behörden wegen illegaler Einreise und kriminellen Aktivitäten bereits bekannt gewesen. (CK)
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