StartZARONEWS PresseAgenturGuido Reil wegen harmloser Osterhasen am linken Pranger

Guido Reil wegen harmloser Osterhasen am linken Pranger

Essen – Leser der WAZ warfen dem AfD-Europa Kandidaten Guido Reil vor Ostern vor, er hätte mit Schwarzgeld gekaufte Autos in Essen abgefackelt. Nun hat die linke Community nachgetreten und den ehemaligen Bergmann wegen ein paar blauen Schokohasen angeschwärzt, die er an einem Infostand in Altessen verschenkte. Auf einer Art Spitzelhomepage, die sich „AfD-watch“ nennt und in Geheimdienstmanier alle Aktivitäten der Partei genau beobachtet, war am Karsamstag folgendes zu lesen: „Nachdem ja nun mal das Geld ein bisschen knapp wird, kauft Guido zwei Kinder-Schokohasen 12er-Packs für 53,00€ und klebt „AfD-Aufkleber“ auf die armen Schokohasen. Und lässt sie in der Original-Verpackung, damit man denkt, die Ferrero unterstützte die AfD….“

Diese Steilvorlage der Denunziationsplattform nahm der gleichgeschaltete SPD-nahe DerWesten, der ebenso wie die WAZ zur Funke-Medien-Gruppe zählt, nur allzu gerne auf und stellte den ehemaligen SPD-Mann mit lupenreiner politischer Vergangenheit an den Pranger:

„Das könnte ein Nachspiel haben: AfD-Politiker Guido Reil aus Essen hat mit dem Einsatz fragwürdiger Mittel Werbung für sich und seine Partei gemacht.“ textet höhnisch DerWesten und wirft dem AfD-Politiker vor den Schoko-Hasen „Harry Hase“ von „Ferrero Kinder“ zur Parteiwerbung instrumentalisiert haben. Die farbliche Ähnlichkeit wäre wohl zu verlockend gewesen.

Die vorösterliche Schnüffelaktion mit anschließendem Shitstorm gegen Reil hatte dann auch den gewünschten Erfolg. Laut Zeitung gingen auf der Firmen-Facebookseite von Ferrero Kinder zahlreiche lancierte Empörungs-Statements ein. Viele fragten mit der üblichen hysterischen Entrüstung laut Zeitung „warum das Unternehmen mit der AfD kooperiere, den Wahlkampf der rechtspopulistischen Partei unterstütze oder diese selbstgebastelte Parteiwerbung zumindest dulde.“

Das Unternehmen reagierte jetzt und sah sich in seinen Markenrechten verletzt. Der Anwalt des Süßwarenherstellers verlangt laut „noktara“ nun 75.000 Euro Schadenersatz wegen widerrechtlicher Verwendung der Schokoladen-Hasen. (KL)

@jouwatch

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