Berlin – In Friedrichshain-Kreuzberg, einem durch und durch linksgrünen Bezirk, werden die Prioritäten scheinbar anders gesetzt als anderswo im Land. Die Behausungen für Obdachlose am Mariannenplatz wurden abgerissen, damit die Linken feiern können.
Eigentlich sollten die sogenannten „Little Homes“ Obdachlosen ein neues Leben ermöglichen, ihnen Wärme und Komfort auch bei Regen und Schnee spendieren. Die vollständig von Spenden finanzierten Hütten sind kein Luxus, bieten aber Mittellosen, meist anderwaltig nicht mehr sozial integrierbaren Menschen ein kleines Zuhause. Selbst eine Cmaping-Toilette gibt es am Mariannenplatz, wo das Bezirksamt im linksgrünen Friedrichshain-Kreuzberg jedoch kein Herz für ärmere Menschen hat, wie Tag24 berichtet. Die „Tiny Homes“ mussten weichen, damit die Linken am „Myfest“ so richtig abfeiern konnten. Denn die Obdachlosen haben scheinbar die Partymenschen gestört.
Ein Twitter-Nutzer zeigt sich empört über die Maßnahme, die so gar nicht ins selbst vertretene Bild der Linken, Grünen und SPD passt. Die beiden Männer, die in den Hütten gewohnt haben, leben jetzt wieder auf der Straße. Ob und wann sie vielleicht eine neue Unterkunft in der selben Qualität kriegen, ist nicht bekannt. (CK)
@jouwatch



