StartZARONEWS PresseAgenturNeue „Flüchtlingsunterkunft“ mit 400 Plätzen in Nürnberg eröffnet

Neue „Flüchtlingsunterkunft“ mit 400 Plätzen in Nürnberg eröffnet

Bayern/Nürnberg – Trotz angeblich massiv zurückgehender Zahlen jener, die nach Deutschland „hereinflüchten“, eröffnete Nürnbergs SPD-Oberbürgermeister Ulrich Maly eine funkelnagelneue Unterkunft für 400 sogenannte „Flüchtlinge“.

Quasi als Abschiedsgeschenk eröffnete Nürnbergs OB Ulrich Maly (SPD) einen Neubau als Unterkunft für „geflüchtete Menschen“ im Nürnberger Ortsteil Ziegelstein. Rund 400 sogenannte Flüchtlinge finden dort eine Unterkunft, wo es denjenigen, die schon länger hier leben, nicht mehr gelingt, für sich und die Familie ein Heim zu ergattern.

Amtschef Maly, der 2020 nicht mehr zur OB-Wahl antreten wird, erklärt darüber hinaus, dass die Unterkunft über den Standards liege, die für solche Heime vorgeschrieben sind. „Das liegt natürlich auch daran, dass es ein Neubau ist.“ Die Stadt – sprich der Steuerzahler – finanziere das Heim für die Neubürger laut dem Portal nordbayern mit dem üblichen Preis von knapp 30 Euro pro Nacht und Kopf. Macht für den Steuerzahler 360.000 Euro pro Monat.

Der Vertrag mit dem Betreiber läuft für fünf Jahre. Der Investor ist sei sich sicher, das Haus anderweitig nutzen zu können, wenn sich die „Flüchtlingssituation“ einmal entspannt haben sollte“, so der SPD-Funktionär Maly im Ton der Beruhigung.

Eine Bürgerin macht sich laut dem Magazin via E-Mail Sorgen, dass die doch relativ hochwertige Ausstattung des Hauses in Ziegelstein die Motivation der „Flüchtlinge“, von staatlichen Hilfen unabhängig zu werden, dämpfen könnte. Auch hier findet der flüchtlingsaffine Maly Worte der Beruhigung. Bei anerkannten Asylbewerbern dränge man schon auf den Auszug. Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts sei es aber freilich für die Menschen nicht einfach, eigene vier Wände zu finden. (SB)

@jouwatch

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