Teheran/Frankfurt – Während in Deutschland von Islamisten unterwanderte Linke gegen Kopftuchgegner wie Alice Schwarzer einen Shitstorm auslösen und den Rausschmiss einer Islamexpertin von der Frankfurter Uni fordern (jouwatch berichtete) gegen immer mehr junge iranische Frauen aus Protest gegen die Zwangsverhüllung auf die Straße und riskieren Jahrzehnte lange Haftstrafen. So nahmen laut nt-v an der Universität Teheran hunderte von Studentinnen an einer Demonstration gegen das Regime teil. „Sie protestierten lautstark gegen den Kopftuchzwang sowie eine angebliche Auseinandersetzung vor einigen Tagen zwischen Sicherheitsbeamten und Studentinnen mit „unislamischem“ Dresscode.“
Wie die Nachrichtenplattform scharfsinnig bemerkt, sind die Frauen im Iran seit mehr als 40 Jahren gezwungen, in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen. Die meisten lehnen diesen von Männern diktierten Eingriff in die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte ab.
Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna wollte ein Kulturbeauftragter der Universität in einer Rede vor den Studenten die angebliche „physische Auseinandersetzung“ der Sicherheitsbeamten mit Studentinnen dementieren. Die Rede des Vertreters des Mullah-Regimes wurde jedoch mit Gewalt verhindert.
Wie seit Jahrzehnten bekannt und von den westlichen Eliten ignoriert und sogar hofiert, müssen im islamistischen Iran Mädchen bereits ab neun Jahren auf der Straße ein Kopftuch sowie einen langen, weiten Mantel tragen, um Haare und Körperkonturen zu verhüllen. Dagegen gibt es seit einigen Jahren immer wieder Proteste. Besonders in Großstädten sind immer mehr couragierte Frauen ohne Kopftuch unterwegs. „Die Polizei kann angeblich dagegen nichts unternehmen, weil sie sonst jeden Tag Hunderte von Frauen festnehmen müssten.“ Berichtet n-tv weiter.
Die Protestwelle gegen den Kopftuchzwang hat sich seit der Verhaftung der Menschenrechtlerin Nasrin Sotudeh letztes Jahr zugespitzt. Die Sacharow-Preisträgerin wurde wegen der Verteidigung einer Anti-Kopftuch-Demonstration verhaftet und sitzt seitdem im berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran ein. Nach einem Schauprozess wurde die 55-Jährige zu einer siebenjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
Sind die Linken die 5. Kolonne des Mullah-Regimes?
Unter diesen Gesichtspunkten bekommt der linke Shitstorm gegen die Kopftuchkritiker des von der Welt hochgejubelten Zuher Jazmati (jouwatchberichtete) nochmals einen ekelhaften Beigeschmack. Die offensichtlich mit dem Regime in Teheran sympathisierenden Frankfurter Linksfaschisten hatten unter der Federführung des syrisch stämmigen Dauerstudenten die Entlassung der Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), Prof. Dr. Susanne Schröter gefordert. Sie hatte in ihrer Funktion am 8. Mai an der staatlichen Frankfurter Goethe-Universität eine Diskussionsrunde unter dem Titel »Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?« abgehalten. Bereits im Vorfeld war sie durch linke- bis linksextremistische Gruppierungen angefeindet worden, die zudem ihren Rücktritt forderten. Im Internet wurde sogar eine Rufmordkampagne gegen die Professorin gestartet.
Immer wieder zeigen linke Eliten ihre offene Sympathie mit dem Regime in Teheran. So ließ sich erst vor wenigen Monaten der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) an der Spitze einer Wirtschaftsdelegation im Iran von Holocaustleugnern hofieren (BILD). Linke und Teheran vereinigt vor allem einen ausgeprägten Israelhass. (KL)
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