StartZARONEWS PresseAgenturIslamisches Zentrum Kaiserslautern: Imam hetzt lachend gegen Juden

Islamisches Zentrum Kaiserslautern: Imam hetzt lachend gegen Juden

Nach außen hin gibt sich das Islamischen Zentrum Kaiserslautern (IZK) moderat. Aufgabe sei es, neben der „religiösen, sozialen und kulturellen Betreuung“ der in Kaiserslautern lebenden Muslime auch zur „Verständigung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen“ und zum friedlichen Miteinander beizutragen. Doch Ende März lud das IZK offensichtlich auf YouTube ein Video von Imam Said Abu Hafs hoch, dass es in sich hat: Offenbar völlig ungeniert gibt Imam Said Abu Hafs laut MEMRI TV antisemitische Hetze vom Feinsten zum Besten. Ein weiteres Beispiel aus der Reihe: wie Politik und Gesellschaft sich an der Nase herumführen lassen und nur das wahrnehmen, was in ihr erträumtes Islam-Weltbild passt.

„Die Grundlagen des Vereins sind die islamische Lehre und Tradition sowie die Ordnungen, wie sie vom Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und den Verfassungen der Länder vermittelt werden“, teilt der Verein großspurig auf seiner Internetseite mit und bedient damit alle, die im Islam die friedfertige Religion sehen wollen, mit der man in Deutschland problemlos zusammenleben kann.

screenshot MEMRI TV

Doch Imam Sheik Said Abu Hafs spuckt in dem von MEMRI aus dem Arabischen ins Englische übersetzte Video ganz andere Töne: Mit einem breiten Lächeln im Gesicht sitzt der Imam da offensichtlich vor seiner Predigtkanzel im „Islamischen Zentrum Kaiserslautern“ (IZK) an einem Tisch und erzählt Geschichten von Jesus: Der habe die Juden aufgefordert, dem Geld abzuschwören und ihm zu folgen. So eine Anfrage an Juden sei völlig sinnlos, meint der Imam, deshalb hätten die sich auch gegen Jesus gewandt, gibt der Imam aus Kaiserslautern äußerst amüsiert von sich. Juden seien schließlich von Anbeginn der Zeit „geizig und habgierig“, würden sich vom Gold gefesselt fühlen und deshalb auch das „Goldene Kalb“ anbeten – weil es aus Gold sei. 

Juden, ihre Rabbis und Führer seien arrogant und würden auf andere herabblicken, weil sie sich für das auserwählte Volk hielten, führt Imam Said Abu Hafs im feinsten Nazi-Jargon aus. Deshalb sei es auch sinnlos, sie – wie auch schon ihre Vorfahren – dazu aufzufordern, zum Islam überzutreten. Sie wollten einfach nicht „mit anderen gleich sein“ und könnten dann auch anderen ihren Besitz nicht mehr so einfach unrechtmäßig wegnehmen. Die Juden hätten schon immer den Islam bekämpft und würden bis heute versuchen, die muslimische Gemeinschaft zu spalten, erklärt der Imam in dem Video weiter, dass laut MEMRI TV am 30.März auf YouTube hochgeladen worden sei.

„Sie (die Juden) sagen, dass Gott andere dazu erschaffen hat, ihre Esel zu sein. Das ist ihr Glaubensbekenntnis. Sie wissen, dass das nicht länger der Fall ist, wenn sie zum Islam konvertieren. Im Islam sind alle Menschen gleich: Der Koran sagt: „Der Edelste von euch ist vor Allah der, der unter euch der Gerechteste ist.“ Die Juden würden Wucher betreiben, Bestechungsgelder nehmen und andere  Dinge machen, auch wenn sie wüßten, dass es ihnen verboten ist. „Deshalb ist der Übertritt zum Islam für sie nicht von Nutzen, genauso wie für ihre Vorfahren der Übertritt zum Christentum keinen Sinn gemacht hat… Das ist das Problem. Eine ihrer üblen Methoden, den Islam zu bekämpfen, bestand darin, die Einheit der Muslime zu zerstören, die Liebe zwischen den Muslimen zu zerreißen und unter ihnen Unfrieden zu stiften, in dem sie vor-islamische Parolen verwendeten. Das passiert heute noch“, hetzt der Imam weiter gegen Juden. Es sei allseits bekannt, dass die Juden für ihren Geiz und ihre Lieb zum Geld bekannt seinen, will der Imam wissen.

Der Imam und die Einrichtung seien nicht unbekannt, berichtet die Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall auf ihrem Blog Vorwärts und nicht vergessen. „Sie sind Knotenpunkt eines Netzwerkes. In der Trilogie über ein salafistisches Netzwerk nicht nur im Saarland war das IZK bereits als Teil dieses informellen Moscheen-Verbundes, in das auch Einrichtungen der Muslimbruderschaft eingebunden sind, benannt worden“, so Herrmann-Marshall, die auf weitere Verflechtungen des IZK in die sogenannte salafistische Szene hinweist.

Pikant: Im Islamischen Zentrum Kaiserslautern habe die örtliche Caritas, unterstützt vom „Europäischen Integrationsfond“, dem rheinland-pfälzischen Integrationsministerium und dessen Beauftragten, und auch die Handwerkskammer der Pfalz 2015 eine Informationsveranstaltung durchgeführt, weiß Sigrid Hermann- Marschall, die die Behauptung mit entsprechenden Screenshots untermauert.

Laut Rheinpfalz.de gibt es mittlerweile ein Stellungnahme des Imam und der Vorstand seines Moscheevereins, die Thesen seien „nicht antisemitisch gewesen“. Doch sei ihrerseits laut Rheinpfalz.de inzwischen versucht worden, das Video auf Youtube zu löschen. Noch bis gestern sei es aber zu sehen gewesen, so das Portal. Guckt man heute auf den Youtube Kanal, sind sämtliche Videos des IZK gelöscht und es heißt dort: „Auf diesem Kanal gibt es keine Inhalte“.

@jouwatch

Quelle!:

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes