Furcht vor Umweltschäden in Chile durch giftige Substanzen aus überfluteten Bergwerken
Santiago de Chile/Quito/Mexiko-Stadt – Ungewöhnlich heftige Regenfälle und nachfolgende Überschwemmungen haben in Teilen Mittel- und Südamerikas zahlreiche Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 3)Todesopfer gefordert: Die chilenischen Wüstenregionen Atacama und Antofagasta erlebten nach Regierungsangaben die schlimmsten Regenfälle seit 80 Jahren. Auch im Süden von Ecuador und im Südosten Mexikos sind zahlreiche Menschen ums
Leben gekommen, insgesamt gibt es bereits mindestens 25 Tote.
Allein in Chile gibt es im sonst extrem trockenen Norden mindestens neun Tote. Noch würden 19 Menschen vermisst, teilten die Behörden mit. "Bei der Räumung der Straßen kann die Zahl der Opfer noch ansteigen", erklärte der Leiter des Katastrophenschutzes, Ricardo Toro. Zudem seien Tausende Häuser beschädigt worden.
6000 Menschen in Notunterkünften
Knapp 6.000 Menschen mussten in Notunterkünfte gebracht werden. Die von Wüste geprägten Regionen Atacama und Antofagasta erleben nach Regierungsangaben die schlimmsten Regenfälle in 80 Jahren. Mancherorts seien die Niederschläge inzwischen aber zurückgegangen. Die Einwohner im Katastrophengebiet befürchten nach Medienberichten, dass durch die Überschwemmungen größere Mengen an gefährlichen Schwermetallen aus überfluteten Bergwerken austreten.
Zudem drohe die Gefahr, dass alte Rückhaltebecken mit giftigen Bergwerksschlämmen bersten, hieß es. Die Regierung erklärte jedoch, die Situation sei unter Kontrolle. Helfer verteilten in den betroffenen Ortschaften tonnenweise Lebensmittel, Trinkwasser, Matratzen sowie Plastikplanen, um Häuser behelfsmäßig abzudecken.
Die Fluten hatten entlang eines rund 700 Kilometer langen Streifens Ortschaften unter Wasser gesetzt, Häuser fortgerissen und Schlammlawinen ausgelöst. Der Schulunterricht wurden in den betroffenen Regionen gestrichen. Tausende Einwohner wurden zudem von der Außenwelt abgeschnitten oder flohen in Notunterkünfte. Staatschefin Michelle Bachelet hatte in dem Gebiet den Notstand ausgerufen und Militär entsandt, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen und Plünderungen vorzubeugen.
Auto mitgerissen
In Südosten Mexikos gab es mindestens sieben Tote. Fünf Menschen starben, als ihre Autos von einem Hochwasser führenden Fluss mitgerissen wurden, teilten die Behörden des Bundesstaates Veracruz am Freitag mit. Ein Mann ertrank beim Versuch, den Fluss zu durchqueren, zudem entdeckten die Retter eine weitere Leiche. Veracruz leidet derzeit unter kräftigem Regen. 414 Häuser wurden durch das Unwetter bereits zerstört.
Auch in Ecuador wurden mindestens neun Todesfälle beklagt. Nach schweren Regenfällen sei in der Stadt Loja ein Haus eingestürzt und habe eine Familie unter sich begraben, teilten die Rettungskräfte mit. Die zwei Erwachsenen und vier Kinder konnten nur noch tot geborgen werden. Im Strandort San Pablo, 70 Kilometer westlich von Guayaquil, sind weitere drei Menschen im Meer ertrunken, wie die Nachrichtenagentur Andes berichtete.
(APA, dpa, 28.3.2015)




