Nachdem der Potsdamer Platz am Dienstagvormittag durch die Polizei geräumt worden ist, gingen die Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin andernorts weiter. Zentraler Sammelpunkt der Protestierenden war der Große Stern rund um die Siegessäule sowie das Zeltcamp in der Nähe des Kanzleramtes.
Mit gewaltfreiem zivilem Widerstand wolle die Bewegung Regierungen dazu bewegen, den ökologischen Notstand zu erklären und den gesetzlichen Rahmen zur Umsetzung ihrer Forderungen zu schaffen, heißt es auf der deutschsprachigen Seite von Extinction Rebellion. Zu den Kernforderungen der Aktivisten gehören die Ausrufung des Klimanotstandes und die Rücknahme politischer Entscheidungen, die „der Bewältigung der Klimakrise entgegenstehen“.

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin

Proteste der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin
Treibhausgas-Emissionen sollen bis 2025 auf Netto-Null gesenkt werden, das Artensterben gestoppt und der ökologische Raubbau mit allen Mitteln eingedämmt und – wenn möglich – wieder rückgängig gemacht werden. Zentrales Ziel der Gesellschaft sei in Zukunft, das Klima und die Ökosysteme der Erde so zu stabilisieren, dass sie allen Menschen und allen Arten ein sicheres Zuhause bietet. Zudem solle die Regierung eine Bürgerversammlung zum Thema Klimagerechtigkeit einberufen und künftig nach deren Beschlüssen handeln.
Der zivile Ungehorsam ärgerte viele Autofahrer, weil die Staus in der Hauptstadt dadurch noch einiges länger wurden. Bundestagsabgeordneter Lorenz Gösta Beutin (Linke) scheint es hingegen richtig und wichtig zu finden, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen und für die gute Sache auch mal den Verkehr lahmzulegen.
Trotz anhaltenden Regens harrten die Umweltaktivisten aus, gegen 15 Uhr begann dann die Räumung des Großen Sterns durch Einsatzkräfte der Polizei



