Die nächste Protestwelle nach dem Vorbild der Bewegung Fridays for Future soll von Montag bis Freitag bundesweit stattfinden, berichtet dpa unter Berufung auf den Sprecher von Students for Future, Tobias Holle.
Ziel sei es, die Klimaschutzthemen in den Vordergrund zu rücken. Weil Studierende zum Klimastreik statt zu Vorlesungen gehen würden, solle der reguläre Betrieb an Universitäten und Hochschulen ausfallen.
„Der Hochschulstreik ist nicht nur ein wirksames Druckmittel, das die Politik zum Handeln verpflichten soll, sondern auch ein Labor für nachhaltige Zukunftsentwürfe“, heißt es im Aufruf von Students for Future.
Die Straßenproteste seien allerdings nicht zentral geplant. Die Form der Aktionen könnten die Ortsgruppen auch selbst auswählen. An den Aktionen sollen sich Studenten von mehr als 50 Unis und Hochschulen in rund 40 Städten beteiligen. Geplant seien vor allem Vorlesungen zu den Hintergründen des Klimawandels und Lösungen oder Workshops.
Die von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg initiierte Bewegung „Fridays for Future“ hat zum Zweck, Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel zu verstärken. An dem letzten globalen Klimastreik im September haben Millionen Menschen teilgenommen. Der nächste internationale Streik soll laut der Webseite der Bewegung am 29. November stattfinden.
aa/sb/dpa



