Der kostenlose Antivirus Avast hat Nutzerdaten gesammelt und sie zum Verkauf angeboten. Dies berichtet Forbes unter Verweis auf den CEO des Avast-Unternehmens, Ondrej Vlcek.
Nach seinen Worten seien Daten von 400 Millionen Nutzern eines populären tschechischen Antiviren-Programms tatsächlich verkauft worden, allerdings seien zuvor die Namen, URL-Adressen und andere persönliche Information entfernt worden. Vlcek präzisierte, dass die Aktivität der Nutzer im Internet mit Hilfe von Applikationen des Avast-Browsers verfolgt worden sei, wonach das Unternehmen „Jumpshot“ die anonymisierten Daten analysiert hätte. Erst danach sei diese Information zum Verkauf ausgestellt worden, berichtet der TV-Sender „360“.
Als Spionage-Software identifiziert
Aus diesem Grund hatte eine Reihe von Browsern die Avast-Software als eine Spionage-Software identifiziert. Die Software des Unternehmens sei sogar aus dem Online-Verkauf von Applikationen für Mozilla und Opera entfernt worden, betont die Internet-Zeitung „Ridus“.
Der Avast-Topmanager betonte zudem, dass unter den Käufern der Daten Menschen seien, die sich mit Werbungskampagnen beschäftigen. Mit Hilfe von derartiger Information hätten sie die Möglichkeit, zu untersuchen, welche Sites am meisten beliebt seien, welche Waren die Menschen am häufigsten kaufen würden und so weiter.
Personenbezogene Daten gesammelt
Am 10. Dezember war berichtet worden, dass die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor die Bürger Russlands vor Websites für den Verkauf von Eintrittskarten für die Neujahrsveranstaltungen gewarnt habe, da sie rechtswidrig personenbezogene Daten sammeln würden. Experten haben festgestellt, dass auf solchen Ressourcen derartige Daten akkumuliert würden – Name, Vorname, Telefonnummer, Bankkartennummer, E-Mail-Adresse und Lieferadresse – und dies ohne Dokumente oder Angaben über die Datenschutzrichtlinien erfolge.
ek/mt Quelle!




