Die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Einigung ihrer drei Nachfolgekandidaten auf einen Termin für den nächsten Parteitag begrüßt.
„Ich finde es gut, dass die Kandidaten wieder zu einem fairen Wettbewerb zurückgekommen sind, sagte die Verteidigungsministerin am Sonntag in einem Interview für die ZDF-Sendung „Berlin direkt“. „Das gibt uns die Möglichkeit, in den nächsten vier Wochen uns als CDU wieder um das zu kümmern, was die Leute von uns erwarten – nämlich um dieses Land und die Situation um Corona.“
Kramp-Karrenbauer sprach von einem „guten Zeichen in die Partei“. Die Auseinandersetzung der vergangenen Tage bezeichnete Kramp-Karrenbauer in einem Interview mit dem Senderverbund RTL/n-tv als „Blick in den Abgrund“.
„Und ich hoffe, dass er so nachhaltig war, dass der faire Wettbewerb jetzt auch bis zum Ende beibehalten werden kann.“
Am Samstag hatten sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz und der frühere Umweltminister Norbert Röttgen darauf verständigt, die Führungsfrage bei einem Parteitag Mitte Januar zu klären. Offen ist noch, in welcher Form dies geschehen soll. Zuvor hatte Merz die Verschiebung des ursprünglich für Anfang Dezember geplanten Bundesparteitags als Versuch des Partei-Establishments gewertet, ihn als neuen Vorsitzenden verhindern zu wollen.
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