Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geht davon aus, dass seine Partei trotz historisch schlechter Umfragewerte ihre Konkurrenten noch einhole und am Ende einen Regierungsauftrag erhalten würde. Darüber berichtet DPA am Montag.Seit 2005 verfolgt Altmaier nach eigenen Angaben alle TV-Duelle und -Trielle. Dabei habe es welche gegeben, „die in den Umfragen noch ganz anders ausgegangen sind und trotzdem am Wahlabend ein ganz anderes Ergebnis gezeitigt haben“. Vor den Beratungen des CDU-Vorstands in Berlin am Montag meinte der Wirtschaftsminister zudem, die TV-Trielle seien „wichtig, damit Bürgerinnen und Bürger sich ein Bild machen können von den Kandidaten“.
Die Union werde nicht alle überzeugen können, „aber doch so viele Menschen, dass wir den Regierungsauftrag erhalten können“, so Altmaier, denn entschieden werde über die Politik für ein Land, über Arbeitsplätze, Wohnraum und Umwelt- und Klimaschutz.
Angesichts der gewonnenen Kommunalwahl in Niedersachsen und vieler Gespräche vor Ort rechnet der CDU-Politiker damit, „dass die beiden kommenden Wochen gute Wochen sein werden für CDU und für CSU und insgesamt auch für Deutschland“. Dies meinte auch der Vorsitzende des CDU-Nachwuchses aus der Jungen Union, Tilman Kuban.
Nach seinen Worten liegt die CDU in Niedersachsen höher als prognostiziert. Der CSU-Parteitag in Nürnberg am Samstag habe zudem gezeigt, so Kuban, dass die CSU geschlossen hinter Kanzlerkandidat und CDU-Chef Armin Laschet stehe.Die Teilnahme an den Beratungen des Vorstands am Montag ist der erste öffentliche Auftritt Altmaiers, der vor einer Woche mit einem Notarzt in eine Berliner Klinik gebracht worden war. Der Grund dafür bleibt bislang unbekannt.



