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Wenn das Fliegen eine Adresse bekommt: Fly-Domains

Mit Fly-Domains, Eat-Domains und Here-Domains beginnt eine neue Ära sprechender Internetadressen

Manchmal genügt ein einziges Wort, und im Kopf beginnt bereits ein kleiner Film.

„Fly“ ist ein solches Wort. Man sieht die Anzeigetafeln eines Flughafens vor sich, hört vielleicht das dumpfe Rollen eines Flugzeugs auf dem Weg zur Startbahn. Man denkt an den ersten Urlaubstag, an eine fremde Stadt, an Geschäftsreisen, an Piloten, Drohnen und jene merkwürdige Mischung aus Technik und Sehnsucht, die das Fliegen seit seinen Anfängen begleitet.

Bald bekommt dieses Wort auch einen festen Platz im Internet. Nicht irgendwo in einer langen Webadresse, sondern ganz am Ende.

Mit den neuen Fly-Domains wird „fly“ zu einer eigenen Domainendung. Aus einem Namen und einer Idee können dann Adressen wie berlin.fly, discover.fly, holiday.fly oder business.fly entstehen. Es sind Internetadressen, die kaum einer Erklärung bedürfen. Noch bevor eine Webseite geöffnet wird, erzählt die Adresse bereits, wohin die Reise gehen könnte.

Darin liegt der besondere Reiz solcher neuen Domainendungen. Eine gute Internetadresse muss nicht nur technisch funktionieren. Im besten Fall erzeugt sie ein Bild.

Bei Fly-Domains ist dieses Bild besonders vielfältig. Fluggesellschaften und Flughäfen liegen als Nutzer auf der Hand. Doch die Welt des Fliegens ist längst größer geworden. Reiseveranstalter und Reisebüros gehören dazu, und auch Flugzeughersteller, Anbieter von Drohnen, Luftfahrttechnik und Flugzeugteilen, Paragliding-Anbieter, Tourismusverbände und Unternehmen rund um Geschäftsreisen.

Ein Hotelportal könnte seine Flugangebote unter einer Fly-Domain präsentieren. Eine Flugschule könnte einen kurzen Begriff mit der neuen Endung verbinden. Eine Stadt oder Tourismusregion könnte mit einer Adresse wie visitberlin.fly internationale Reisende ansprechen. Gerade weil „fly“ in vielen Ländern ohne Übersetzung verstanden wird, besitzt die Endung etwas, das im Internet besonders wertvoll ist: Internationalität auf drei Buchstaben.

Doch bevor die schönsten Namen frei auf dem Markt erscheinen, beginnt hinter den Kulissen ein Rennen.

Am 1. September 2026 startet die Sunrise Period der Fly-Domains. Diese erste Registrierungsphase ist traditionell Markeninhabern vorbehalten. Unternehmen, die eine eingetragene Marke besitzen, können den entsprechenden Begriff als Fly-Domain registrieren, bevor die allgemeine Öffentlichkeit zum Zuge kommt.

Dafür muss die Marke beim Trademark Clearinghouse hinterlegt sein. Das Trademark Clearinghouse ist bei der Einführung neuer Top Level Domains gewissermaßen die Brücke zwischen zwei Welten: auf der einen Seite das klassische Markenrecht, auf der anderen die schnelllebige Welt der Internetadressen.

Denn eine Domain unterscheidet sich in einem entscheidenden Punkt von fast allen anderen Wirtschaftsgütern: Jeder Name existiert unter einer bestimmten Endung nur ein einziges Mal.

Die Domain reisen.fly kann nicht zwei Unternehmen gehören. Die Domain hotel.fly lässt sich nicht beliebig vervielfältigen. Und wenn europe.fly einmal vergeben ist, kann ein zweiter Interessent nicht einfach ein weiteres Exemplar bestellen.

Damit bekommen die ersten Registrierungsphasen eine Bedeutung, die sich von außen kaum erkennen lässt. Während die Öffentlichkeit von einer neuen Domainendung vielleicht noch gar nichts bemerkt, können im Hintergrund bereits einige ihrer interessantesten Namen vergeben werden.

Was aber geschieht mit einem Unternehmen, das seit Jahren einen bestimmten Begriff verwendet, ihn jedoch nie als Marke schützen ließ?

Auf den ersten Blick scheint die Antwort ernüchternd: keine Marke, keine Sunrise Period.

Doch damit muss die Geschichte nicht enden.

Die Secura GmbH kann für Unternehmen und Organisationen kurzfristig die erforderliche Markenanmeldung veranlassen. Nach erfolgreicher Eintragung kann die Marke beim Trademark Clearinghouse angemeldet werden. Auf diese Weise lassen sich die Voraussetzungen dafür schaffen, die entsprechende Fly-Domain noch während der bevorzugten Sunrise Period zu registrieren.

Aus einem geschäftlich verwendeten Namen kann damit zunächst eine geschützte Marke werden – und aus der Marke anschließend der Schlüssel zu einer bevorzugten Domainregistrierung.

Gerade bei besonders prägnanten Begriffen kann das entscheidend sein. Denn im Domainhandel gilt eine alte Regel, die ebenso schlicht wie unerbittlich ist: Ein guter Name wird nicht dadurch wertvoll, dass viele ihn haben wollen. Er wird gerade deshalb wertvoll, weil ihn nur einer haben kann.

Nach der Sunrise Period öffnet sich die Tür ein Stück weiter. Es folgt die Early Access Period. In dieser Phase können Interessenten Fly-Domains bereits vor dem regulären Marktstart registrieren, allerdings gegen zusätzliche Gebühren. Wer einen begehrten Namen im Blick hat und nicht bis zum allgemeinen Start warten möchte, erhält damit eine zweite Gelegenheit.

Danach fällt die letzte Schranke.

Mit Beginn der General Availability können Fly-Domains grundsätzlich von jedermann registriert werden. Dann gilt das vertraute Prinzip „First come, first served“. Bei zwei Interessenten für denselben Namen entscheidet nicht die schönere Geschäftsidee und auch nicht das größere Unternehmen. Entscheidend ist letztlich, welcher Registrierungsauftrag zuerst erfolgreich ausgeführt wird.

Deshalb bietet die Secura GmbH bereits vor dem offiziellen Marktstart eine kostenlose Vor-Registrierung von Fly-Domains an. Interessenten können gewünschte Begriffe vormerken lassen. Anschließend lässt sich je nach Ausgangslage prüfen, ob eine Registrierung während der Sunrise Period, der Early Access Period oder erst während der General Availability sinnvoll ist.

Fly-Domains bringen außerdem eine technische Besonderheit mit. Google Registry schreibt für diese Domainendung HTTPS vor. Webseiten unter Fly-Domains müssen deshalb über eine verschlüsselte Verbindung erreichbar sein. Sicherheit wird damit nicht erst dem Betreiber einer Webseite überlassen, sondern gehört bereits zum technischen Konzept der Domainendung.

Doch „fly“ kommt nicht allein.

Nahezu gleichzeitig entstehen zwei weitere Namensräume, die zeigen, wie stark ein einziges alltägliches Wort die Wahrnehmung einer Internetadresse verändern kann: eat-Domains und here-Domains. Während „fly“ von Bewegung und Ferne erzählt, spricht „eat“ einen der unmittelbarsten menschlichen Wünsche an – und „here“ verspricht genau das Gegenteil der Ferne: Hiersein, Nähe und Orientierung.

Bei eat-Domains braucht es kaum Fantasie, um mögliche Adressen vor sich zu sehen. Die Domains talian.eat, vegan.eat oder berlin.eat erklären sich selbst. Restaurants, Cafés, Food-Blogger, Kochschulen, Lieferdienste und Produzenten regionaler Spezialitäten können damit Internetadressen schaffen, bei denen die Domainendung links vom Punkt bereits Teil der Botschaft ist. Wo andere Domains erst im Domainnamen erläutern müssen, was sich hinter ihnen verbirgt, sagt eine eat-Domain sofort und spontan, worum es geht.

Die here-Domains funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip – und erzeugen doch ein völlig anderes Gefühl. „Here“ bedeutet schlicht „hier“. Internetadressen wie museum.here, hotel.here oder meeting.here klingen weniger wie klassische Internetadressen als wie digitale Wegweiser. Für Hotels, Museen, Städte, Veranstaltungen, Immobilienunternehmen oder lokale Geschäfte kann eine solche Adresse Nähe und Orientierung vermitteln, noch bevor die erste Zeile der Webseite gelesen wurde.

Vielleicht zeigen gerade diese drei neuen Domainendungen, wohin sich das Domain Name System entwickelt. Internetadressen waren lange vor allem technische Adressen. Dann wurden sie zu Namen. Nun können sie immer stärker zu kleinen Botschaften werden.

Fly erzählt von Bewegung.

Eat erzählt von Genuss.

Here erzählt vom Ankommen.

Und manchmal reichen tatsächlich drei oder vier Buchstaben, um eine ganze Geschichte zu beginnen.

Für die Fly-Domain könnte diese Geschichte besonders weit reichen. Menschen fliegen in den Urlaub. Manager fliegen zu Geschäftsterminen. Waren fliegen um die Welt. Drohnen fliegen über Felder und Städte. Piloten lernen fliegen. Und seit den ersten Tagen der Luftfahrt steht das Fliegen für einen der ältesten Wünsche des Menschen: Grenzen zu überwinden und dorthin zu gelangen, wo man noch nicht gewesen ist.

Nun bekommt diese Idee ihre eigene Adresse im Internet.

Und wie so oft bei neuen Domainendungen könnte am Ende deshalb nicht die Frage entscheidend sein, ob es interessante Fly-Domains geben wird.

Sondern wer sie sich zuerst sichert.

Hans-Peter Oswald

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den Besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: [email protected]
http://www.domainregistry.de

ICANN-Registrar Secura GmbH
Hans Peter Oswald
Frohnhofweg 18
50858 Köln
Germany
Phone: +49 221 2571213
Fax: +49 221 9252272
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http://www.com-domains.com

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Bildquelle: garten-gg

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