StartZARONEWS PresseAgenturGauland (AfD) zur Flüchtlingskrise: Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen

Gauland (AfD) zur Flüchtlingskrise: Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen

Alexander Gauland (AfD)

Was in den Regierungskreisen der meisten europäischen Länder oft nur mit einer etwas netteren Wortwahl ummantelt wird, spricht AfD-Parteivize Alexander Gauland offen aus: „Man kann sich nicht einfach überrollen lassen. Einen Wasserrohrbruch

dichten Sie auch ab“, sagt Gauland dem „ZEITmagazin“ zur Flüchtlingskrise. Und fügte die Forderung an: „Wir müssen die Grenzen dichtmachen und dann die grausamen Bilder aushalten. Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen.“ Als Brandstifter sieht er sich nicht: „Man muss politische Auseinandersetzungen führen dürfen, ohne für kriminelle Handlungen verantwortlich gemacht zu werden.“

In 27 EU-Länder kommt der Klempner, in einem aber nicht, dann gibt es ein Problem? Herr Gauland überbringt schlechte Nachrichten, aber er ist nicht verantwortlich für die Situation. Deutschland tut mehr als der Rest in Europa, und es ist eine logistische und auch politische Grenze erreicht. Insofern muss man ihm zustimmen, dass es nicht so weitergeht, – Empathie ist wichtig, Humanität kann aber nicht das einzige Gebot sein, wenn der innere Frieden und der Zusammenhalt eines ganzen Landes auf dem Spiel stehen. Und genau da fängt es an, wo man abwägen muss. Deutschland kann nicht die Probleme aller armen und krisengeschüttelten Länder lösen, das ist hochgefährlich und hochgradig neurotisch sich so zu überschätzen. Sicher klingt der Vergleich mit einem Wasserrohrbruch unmenschlich, aber das Bild einer Überflutung könnte sich in naher Zukunft bewahrheiten, wenn nicht bald die Notbremse gezogen wird.

Quelle: Netzplanet

Empfohlene Artikel
- Advertisment - Beschreibung des Bildes