Ausgeprägter Deutschenhaß in der Linkspartei

0
73

Haß gegen alle Deutschen? Das ging auch der Hamburger Linkspartei zu weit. Drei Wochen vor der Bundestagswahl fürchteten die Genossen, die Auslassungen ihrer Listenkandidatin Sarah Rambatz in sozialen Netzwerken könnten beim Wähler möglicherweise nicht auf Begeisterung stoßen.

Die Chefin der Linksjugend Solid hatte auf Facebook um „antideutsche“ Filmempfehlungen gebeten und „grundsätzlich alles, wo Deutsche sterben“ – versehen mit einem dicken Herz.

Nach einem Sturm der Empörung reagierte die Linkspartei. Rambatz mußte ihre Kandidatur zurückziehen. „Wir mißbilligen die Äußerungen. So ein Gedankengut hat in der Linken nichts verloren“, versicherte Parteisprecher Martin Wittmaack.

In einem Statement sprach die in Hamburg auf Platz 5 der Landesliste stehende Sprecherin der Linksjugend von einem satirisch überspitzten Facebook-Post. Sie ziehe sich jedoch aus dem Wahlkampf zurück.

Da eine Streichung aus der Wahlliste gesetzlich nicht mehr möglich ist, bleibt die Kandidatur der Politikerin formal bestehen. Auf alle weiteren Aktivitäten im Wahlkampf verzichte sie. Sollte die Linke Hamburg mit fünf Listenplätzen in den Bundestag einziehen, werde sie das Mandat nicht annehmen, teilte Rambatz mit.

Zuvor hatte auch der Hamburger Spitzenkandidat der Linken, Fabio de Masi, dem NDR 90,3 gesagt, er bekäme „das kalte Kotzen“ – das sei keine linke Position. Aber es sei auch ein absoluter Einzelfall.

Dem gegenüber stehen verschiedene Äußerungen von Linken-Politikern. Der Referent des Bezirksbürgermeisters von Berlin-Pankow, Oliver Höfinghoff, empfahl nur einen Tag nach dem Skandal um Rambatz den Spielfilm „Inglourious Basterds“, versehen mit dem Hinweis: „Da sterben ne Menge Deutsche.“

Folgen
Oliver Höfinghoff ✔ @Riotbuddha
Filmempfehlung des Tages! Vorsicht! Da sterben ne Menge Deutsche.
07:46 – 7. Sep. 2017 · Berlin, Germany
1 1 Antwort 3 3 Retweets 18 18 „Gefällt mir“-Angaben
Twitter Ads Info und Datenschutz
Höfinghoff macht aus seiner antideutschen Haltung kein Geheimnis. Sei es durch seine provokativen Sympathiebekundungen für den Chefstrategen der britischen Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg, Arthur Harris („Bomber Harris“), sei es durch Äußerungen, wie schön es wäre, wenn Deutschland von der europäischen Landkarte verschwände.

So überrascht es wenig, daß Höfinghoff sofort Partei für Rambatz ergriff und sich schützend vor sie stellte.

Auch wählte er auf Twitter ein Foto von Sean Connery in „Indiana Jones“ als Profilbild, in dem dieser versucht, aus einem Flugzeug heraus mit einem Maschinengewehr Wehrmachtsoldaten zu erschießen.

Seine Parteifreunde rief Höfinghoff, der von den Piraten zur Linkspartei wechselte und nun als Referent für den Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) arbeitet, auf, sich hinter Solid-Chefin Rambatz zu stellen: „Genossinnen, die von Nazis bedroht werden, werden geschützt! Das sollte linker Konsens sein! Hoch die Faust für Sarah Rambatz!“

Folgen
Oliver Höfinghoff ✔ @Riotbuddha
Genossinnen, die von Nazis bedroht werden, werden geschützt! Das sollte linker Konsens sein! Hoch die Faust für @SarahRambatz! ✊️
10:07 – 7. Sep. 2017 · Berlin, Germany
16 16 Antworten 50 50 Retweets 203 203 „Gefällt mir“-Angaben
Twitter Ads Info und Datenschutz
Die Brandenburger Landtagsabgeordnete der Linken, Isabelle Vandré, posierte im November 2015 auf einer Demonstration in Frankfurt (Oder) neben einem Banner mit der Aufschrift „We love Volkstod“.

Im Februar 2014 geriet die Linken-Politikerin Anna Helm in die Kritik, nachdem sie am Tag des Gedenkens an die Bombardierung Dresdens mit einem Foto die Opfer verhöhnte. Auf ihrem nackten Oberkörper war die Parole „Thanks Bomber Harris“ zu lesen (Kulturmarxismus hat der Gesellschaft die Richtung genommen – Linke Ideologen führen uns in die Identitätslosigkeit).

 

Literatur:

Wenn das die Deutschen wüssten…: …dann hätten wir morgen eine (R)evolution! von Daniel Prinz

Demokratie im Sinkflug: Wie sich Angela Merkel und EU-Politiker über geltendes Recht stellen (Edition Tichys Einblick) von Gertrud Höhler

Die ganze Wahrheit über alles: Wie wir unsere Zukunft doch noch retten können von Sven Böttcher

Beitragsbild: PublicDomain/jungefreiheit.de

Quellen: PublicDomain/jungefreiheit.de am 10.09.2017