Deutsche Asylpolitik: IS-Terroristen rein – Jesiden raus

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Von radikalen Muslimen verfolgt: Die Jesiden (Foto: Von DFID - UK Department for International Development (picture: Rachel Unkovic/International Rescue Committee) - https://www.flickr.com/photos/dfid/14915495042/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35030087)

Berlin/Osnabrück – „Asylanträge von Jesiden in Deutschland haben immer seltener Erfolg. 2015 betrug die Anerkennungsquote noch 97 Prozent. Inzwischen liegt sie bei 60 Prozent.“ dies berichtet die Rheinische Post und beruft sich auf einen Bericht der Osnabrücker Zeitung. Grund dafür seien die Verschiebungen der Fluchtrouten. So würden viele Menschen der verfolgten Minderheit häufig aus Ländern wie Russland, Georgien einreisen und hätten so weniger Aussicht auf Erfolg.

Mehr Empathie schlägt hingegen von deutscher Seite ihren ehemaligen Peinigern, den deutschen IS-Terroristen entgegen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Stephan Thomae – spricht laut BILD von „humanitären Gründen, sicherheitsrelevanten und völkerrechtlichen Aspekten“, die für eine Rückführung sprächen. Dass jetzt nach der Verhaftung des IS-Schergen Martin Lemke und seiner Terrorbraut Leonora Messing das Thema „Rückführung“ verstärkt diskutiert wird, zeugt gegenüber den jesidischen Opfern von besonderer Geschmacklosigkeit. Lemke hielt sich neben seinen Frauen laut BILD-Infos noch eine Jesidensklavin.

Dass ausgerechnet die deutsche Justiz, die nicht einmal alle Vergewaltigungsfälle verfolgt und importierte Killer freispricht, wie den Afghanen, der mit sechs Messerstichen einen Flüchtlingshelfer abschlachtete (rtl), sich mit Kriegsverbrechen in Syrien und dem Irak beschäftigen will, gleicht einer Hybris und ergänzt das Bild von einem Land, das Täter hofiert und Opfern in den Hintern tritt. Exemplarisches Beispiel ist das Schicksal von Ghason Taha aus dem Nordirak, die nach einem Bericht der ARD vom IS entführt und an einen IS-Terroristen aus Saudi-Arabien verkauft wurde, der bereits zwei Ehefrauen hatte. Als rechtlose Wahre wurde sie herumgereicht. Weiter heißt es im ARD-Bericht: „Wer anschließend zu ihrem „Besitzer“ wurde, kann sie nicht mehr sagen. Sie hat den Überblick verloren. „Fast jeden Tag wird man vergewaltigt und von jemandem gekauft oder als Geschenk gegeben.“

Nun nach drei Jahren Ruhe greift wieder das in Deutschland altbewährte Prinzip der Umkehrung von Täter und Opfer. Da heißt es nach ARD-Angaben:

„Wenn es nach dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geht, dann sollen Ghason Taha und ihre kleine Familie bald wieder zurück in das Land, in dem ihnen so viel Leid zugefügt wurde. Ihr Asylantrag scheiterte.“

Somit trifft zum wiederholten Mal dank willkürlicher, planloser und chaotischer Asylpolitik genau das ein, was Tübingens Oberbürgermeister bereits letztes Jahr in einem Artikel der WELT mit bitterem Sarkasmus geißelte: „Anständige werfen wir raus, harte Kerle dürfen bleiben“. Einer dieser harten Kerle, den man erst gar nicht hätte aufnehmen sollen, steht am 12. März in Wiesbaden vor Gericht. Ali Bashar, Mörder und Vergewaltiger von Susanna Feldmann. Die Täterschützer scharren schon mit den Hufen. (KL)

@jouwatch

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