Gabriel zu EU-Beitrittsperspektiven der Ukraine und der Türkei

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© REUTERS/ Umit Bektas

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat in einem Interview für die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ über die EU-Beitrittsperspektiven der Ukraine und der Türkei gesprochen.

Gabriel könne sich für die nächsten Jahre die Türkei und die Ukraine nicht als EU-Mitglieder vorstellen, sagte er der Zeitung. Dennoch müsse die EU über alternative Formen einer engeren Zusammenarbeit mit beiden Ländern nachdenken.

Als Beispiel führte er Großbritannien an: „Wenn wir ein kluges Abkommen mit Großbritannien hinbekommen, das die Beziehungen zu Europa nach dem Brexit regelt, könnte das ein Modell für andere Länder sein, wie die Ukraine und auch die Türkei“, sagte Gabriel.

Der Bundesaußenminister fügte hinzu, die Beziehungen der EU mit der Türkei könnten zu „einer neuen, engeren Form der Zollunion“ führen.

Im September hatte sich Gabriel gegen weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ausgesprochen.

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