IS ruft zum „totalen Krieg“ gegen Westen auf – Ramadan beginnt

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Anlässlich des Fastenmonats Ramadan hat die Terrormiliz Islamischer Staat zum „totalen Krieg“ gegen die westliche Welt aufgerufen.

Zum gestrigen Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat die Terrormiliz IS ihre Anhänger einmal mehr dazu aufgerufen, Anschläge zu verüben. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf den britischen „Telegraph“.

In einem Propaganda-Video wurden IS-Unterstützer in Europa aufgefordert zu einem „totalen Krieg“ gegen die „Ungläubigen“ im Westen aufzustehen und diese „zuhause, auf ihren Märkten, Straßen und Treffpunkten zu attackieren“. Die Aufforderung richtete sich an Sympathisanten, die nicht in die Gebiete des IS im Nahen Osten gelangen können. Das Youtube-Video der Dschihadisten trug den Titel „Wo sind die Löwen des Krieges“.

Ramadan hat begonnen

Am gestrigen Samstag begann für die Muslime der 30-tägige Fastenmonat Ramadan, in dem sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht essen oder trinken sollen. Außerdem soll man tagsüber nicht rauchen und generell auf Geschlechtsverkehr verzichten. Die Fastenregeln gelten nicht für Kranke, Reisende, Kinder und Frauen während der Schwangerschaft oder der Menstruation, berichtete „Bild“. Auch gelten sie nicht für Menschen, die einer sehr schweren Arbeit nachgehen.

In Deutschland begann der Ramadan am 27. Mai 2017 und endet am 24. Juni 2017.

Der „Telegraph“ wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr die Terrorangriffe des IS während des Ramadan stark zugenommen hatten. So fiel zum Beispiel der Angriff auf eine Schwulen-Disco in Orlando, USA, in diese Zeitspanne.

2016 hatte der IS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani „einsame Wölfe“ zu Anschlägen aufgerufen. Laut Darstellung der Terror-Prediger beschert ein Märtyrertod im Ramadan die höchsten und besten Plätze im Paradies. Laut anderer Islam-Auslegung sind im Ramadan Kriege eigentlich verboten, berichtete die „Zeit“.

Beitragsbild: HAIDAR HAMDANI/AFP/Getty Images

Quelle: Epoch Times